Trotz des seit November geltenden „Lockdown Light“ bleiben die Corona-Fallzahlen in vielen Landkreisen und Städten hoch. Das hat nun zur Folge, dass sich Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer länger als bisher geplant telefonisch krankschreiben lassen können.
Ursprünglich sollte die Sonderregelung nur bis zum Jahresende befristet werden, nachdem die Möglichkeit zur telefonischen Krankschreibung im Oktober wieder eingeführt wurde. Angesichts der hohen Corona-Zahlen verlängerte der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Krankenkassen und Klinken die Ausnahmeregel bis zum 31. März 2021 .
Krankschreibung per Telefon soll Kontakte reduzieren
Die Verlängerung der Möglichkeit zur telefonischen Krankschreibung soll Kontakte und damit Infektionsrisiken reduzieren. Ein Freifahrtschein zum Krankfeiern ist sie jedoch nicht, wie der Bundesausschuss in einer Pressemitteilung mahnt.
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Ärztinnen und Ärzte müssten sich demnach „durch eine eingehende telefonische Befragung“ persönlich vom Gesundheitszustand überzeugen. Sollten Zweifel an der Krankheit bestehen, soll eine körperliche Untersuchung weiterhin möglich bleiben.
Die telefonischen Krankschreibungen sind bis zu sieben Tage möglich und können telefonisch für weitere sieben Kalendertage verlängert werden. (te/dpa)
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