Pannenszene

Flutkatastrophe in NRW: Darum lachte Armin Laschet wirklich

"Versager": Armin Laschet wegen Flutmanagement beschimpft

"Versager": Armin Laschet wegen Flutmanagement beschimpft

Armin Laschet besuchte das Hochwassergebiet. Dabei machten ihm die Anwohner Vorwürfe und bemängelten die fehlenden Hilfen.

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Berlin  Bei einem Besuch der Flutgebiete in NRW filmten Kameras einen lachenden Armin Laschet. Nun berichten Medien, worüber Laschet lachte.

Eine Szene hat die Bundestagswahl vielleicht entscheidender geprägt als alle anderen: Der damalige CDU-Kandidat Armin Laschet feixte bei einem Besuch der Flutgebiete in Nordrhein-Westfalen, während Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eine Rede hielt und über den Verlust von Menschenleben sprach.

Laschet geriet im Anschluss stark in die Kritik, seine Beliebtheitswerte fielen in den Keller. Der ehemalige CDU-Chef bat zwar um Verzeihung, die Wahl verlor er dennoch. Nun berichten Medien über Details aus der Szene – und darüber, was Laschet zum Lachen gebracht haben soll.

Offenbar waren es Scherze mit einem Parteikollegen, die zu dem Patzer geführt haben. Das berichteten der "Kölner Stadtanzeiger" und das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) am Donnerstag unter Verweis auf Angaben von Umstehenden.

Laschet und Parteikollege scherzten über Steinmeier

Wie "Stadtanzeiger" und RND berichten, hatte Laschet den neben ihm stehenden Landrat des Rhein-Erft-Kreises, Frank Rock (CDU), scherzhaft für dessen Begrüßung des Bundespräsidenten kritisiert: Demnach zog Laschet Rock damit auf, dass er das Staatsoberhaupt nur mit "Herr Steinmeier" und nicht mit "Herr Bundespräsident" begrüßt hatte. Rock habe Laschet darauf geantwortet, er sei so überrascht darüber gewesen, dass Steinmeier "auch so klein ist wie Du".

Dem Bericht zufolge waren sich die beiden CDU-Politiker nicht bewusst, dass sie im Hintergrund einer TV-Übertragung der Ansprache des Bundespräsidenten im schwer von der Flutkatastrophe getroffenen Erftstadt zu sehen waren. Auch sei Steinmeiers Rede für sie akustisch nicht zu verstehen gewesen. (pcl/AFP)

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