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Sylt: Strandkörbe für den Sommer bereits ausgebucht

Sylt: Was man über die Trauminsel in der Nordsee wissen muss

Sylt: Was man über die Trauminsel in der Nordsee wissen muss

Über die berühmte nordfriesische Insel Sylt gibt es viel zu lernen. Sie steht zu weiten Teilen unter Naturschutz und beherbergt den nördlichsten Punkt Deutschlands.

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Sylt.  Auf der beliebten Nordseeinsel Sylt sind die Strandkörbe an einigen Strandabschnitten schon bis August ausgebucht. Woran liegt das?

Auf der Nordsee-Insel Sylt wird es im kommenden Sommer offenbar voll. Bereits jetzt sind die Strandkörbe am beliebten Strandabschnitt Wenningstedt bis August ausgebucht. Keine Online-Reservierungen ist mehr möglich.

Enttäuschte Urlauberinnen und Urlauber erfahren auf der Website: „Aufgrund der aktuellen Strandbeschaffenheit in Zusammenhang mit den Winterstürmen sind die Kapazitäten an den Strandabschnitten von Risgap Süd bis FKK Campingplatz Süd leider bereits erschöpft.“ Freie Körbe gebe es nur noch am Hundestrand. Immerhin: Sobald absehbar sei, dass sich der Strand erholt, sollen weitere Kontingente freigegeben werden. Lesen Sie hier: Sommerurlaub an der Nordsee – Das sind die schönsten Inseln

Sylt: Strandverluste durch Sturmfluten im Winter

Durch Unwetter, Hochwasser und Sturmfluten in den vergangenen Monaten kam es auf der ganzen Insel zu Strandverlusten. Ob dadurch auch in anderen Abschnitten der Insel weniger Strandkörbe zur Verfügung stehen werden, ist wohl noch unklar. Derzeit findet die „Strand-Bereisung“ durch den Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz zwecks detaillierter Vermessung der Verluste statt.

Fest steht bereits, dass in diesem Jahr insgesamt eine Million Kubikmeter Sand als Folge der Winterstürme an Sylts Westküste aufgeschüttet werden sollen – in Hörnum, Rantum, Westerland, Wenningstedt, Kampen und List. Neben dem Auffüllen an den Stränden sollen weitere 1,1 Millionen Kubikmeter Sand als Vorstrandaufspülungen verteilt werden, teilte Thomas Hirschhäuser, Geschäftsbereichsleiter vom Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein gegenüber der „Bild“-Zeitung mit. Gesamtkosten: rund 12 Millionen Euro. Mehr zum Thema: Alle wichtigen Fragen und Antworten zur Nordsee

(amw)

Dieser Artikel erschien zuerst auf morgenpost.de

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