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Maske nicht getragen: Mario Barth fliegt aus der Bahn

| Lesedauer: 2 Minuten
Der Comedian Mario Barth.

Der Comedian Mario Barth.

Foto: IMAGO / Stephan Wallocha

Hanau.  Weil er zeitweise keine Maske trug, ist Mario Barth aus einem ICE der Deutschen Bahn geflogen. Sogar die Polizei war dabei im Einsatz.

Der Comedian Mario Barth hat am Samstag offenbar einen Polizeieinsatz in einem Zug der Deutschen Bahn verursacht. Das machte der 49-Jährige selbst über seinen Instagram-Account öffentlich.

Wie "Bild" berichtet, soll es zwischen einem Zugbegleiter und Barth zu einem "heftigen Wortgefecht" gekommen sein, nachdem dieser zeitweise seinen Mund-Nasen-Schutz abgenommen und damit gegen die in Zügen geltende Maskenpflicht verstoßen hatte. "In unseren Zügen gilt die gesetzliche Maskenpflicht. Das gilt auch für Mario Barth", sagte ein Bahn-Sprecher der Zeitung. Lesen Sie dazu auch: Maskenpflicht – Wo sie jetzt noch gilt

Masken-Streit im Zug: Mario Barth fliegt aus ICE

Nach der Auseinandersetzung mit dem Zugbegleiter startete Barth einen Live-Stream auf Instagram, mit dem er die gesamten Ereignisse dokumentierte. Dieser zeigte auch, wie von dem Bahn-Mitarbeiter verständigte Beamte der Bundespolizei den Comedian aus dem Zug begleiten. "Wie geil ist das denn?", sagte Mario Barth in dem Echtzeit-Video, als er realisierte, dass seinetwegen die Polizei angerückt war. In der Diskussion mit den Beamten behauptete er dann, nur etwas getrunken zu haben. Zuvor hatte er noch davon gesprochen, seine Maske für ein Video abgenommen zu haben.

Anschließend behauptete Barth in seinem Instagram-Video, der Zugbegleiter würde ihn des Zuges verweisen, weil er ein persönliches Problem mit ihm habe. „Der findet mich scheiße, vielleicht findet seine Freundin mich lustiger als ihn. Da war er sauer", so Barth weiter. "Jetzt bin ich auch ein Gangster", scherzte er später.

Trotz des Galgenhumors endete Barths Reise in Hanau. Von dort aus fuhr der Comedian dann mit dem Taxi zum rund 30 Kilometer entfernten Flughafen in Frankfurt am Main. "Ich trage in der Regel, egal wo ich bin und wo eine Maskenpflicht ist, eine Maske", erklärte Barth kurze Zeit später auf Social Media. Für die Deutsche Bahn würde es deshalb „Konsequenzen“ geben. Er lasse den Fall juristisch klären. (fmg)

Dieser Artikel ist zuerst auf morgenpost.de erschienen.

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