Naturkatastrophe

Schweres Erdbeben auf Philippinen: Mindestens ein Toter

Ein Auto ist nach dem Erdbeben auf den Philippinen unter Trümmern begraben.

Ein Auto ist nach dem Erdbeben auf den Philippinen unter Trümmern begraben.

Foto: Ricardo Raguini / AFP

Manila.  Auf den Philippinen gab es ein schweres Erdbeben mit der Stärke 7. Gebäude wurden zerstört, mindestens ein Mensch kam dabei ums Leben.

Auf den Philippinen hat es am Mittwochmorgen um kurz vor 9.00 Uhr (Ortszeit) ein schweres Erdbeben gegeben. Zahlreiche Gebäude wurden zerstört, mindestens ein Mensch wurde getötet. Der 25-jährige Bauarbeiter sei von einem einstürzenden Gebäude begraben worden, teilte der philippinische Katastrophenschutz mit. Mehrere Menschen seien bei Erdrutschen und Steinschlägen verletzt worden.

Das Institut für Vulkanologie und Seismologie der Philippinen (Phivolcs) bezifferte das Beben mit einer Stärke von 7. Das Epizentrum befand sich in dem Ort Lagangilang in der Provinz Abra im Norden der Insel Luzon, 335 Kilometer nördlich der Hauptstadt Manila. Eine Tsunami-Warnung gab es nicht. Lesen Sie auch: Brände auf Mallorca: Deutscher wegen Brandstiftung verhaftet

Erdbeben auf Philippinen: Erdstöße bis Manila spürbar

In einigen betroffenen Regionen fielen Strom und Funksignale aus. Die Vize-Gouverneurin der Provinz Abra, Joy Bernos, berichtete im philippinischen Fernsehen, dass man alle 15 Minuten Nachbeben spüre.Die Erdstöße waren bis Manila zu spüren, wo Menschen aus Wohnhäusern und Büros in Sicherheit gebracht wurden. Mehrere Hochhaustürme wurden evakuiert. Auch der Betrieb der Hochbahn im Großraum Manila wurde vorsichtshalber eingestellt. Auch interessant: Waldbrände in Brandenburg und Sachsen – Anwohner evakuiert

Die Philippinen liegen auf dem Pazifischen Feuerring – der geologisch aktivsten Zone der Erde. Beim letzten heftigen Beben der Stärke 7,1 waren 2013 im Zentrum des südostasiatischen Inselstaates 220 Menschen getötet worden. Im Juli 1990 starben auf der Insel Luzon mehr als 2400 Menschen bei einem Beben der Stärke 7,8. (dpa/lhel)

Dieser Artikel erschien zuerst auf morgenpost.de.

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