Uwe Flamm: keine Anständigen mehr in der Vechelder SPD

Vechelde.  Der CDU-Fraktionschef Flamm kritisiert den SPD-Vorderen Romec Manns wegen dessen Trump-Vergleichs im Streit mit der Bürgerinitiative.

Uwe Flamm (CDU) ist erschüttert über SPD-Fraktionschef Romec Manns wegen dessen Trump-Vergleichs.

Uwe Flamm (CDU) ist erschüttert über SPD-Fraktionschef Romec Manns wegen dessen Trump-Vergleichs.

Foto: Archiv

Eingeschaltet in das Streitgespräch über Straßenausbaubeiträge/Anliegerbeiträge zwischen Klaus Jurczyk („Bürgerinitiative/BI Gemeinde Vechelde – Weg mit der Strabs“) und Romec Manns (Chef der Vechelder SPD-Gemeinderatsfraktion) hat sich Uwe Flamm, Chef der CDU-Fraktion im Vechelder Gemeinderat. Während Jurczyk die Abschaffung dieser Beiträge beim Ausbau von Gemeindestraßen fordert, verteidigt Manns den Ratsbeschluss, wonach die Straßenausbaubeiträge/Anliegerbeiträge gesenkt werden, der Anteil der Gemeinde Vechelde sich also erhöht.

Uwe Flamm kommentiert dieses Streitgespräch so:

„Lange habe ich gewartet, dass der Vechelder Bürgermeister Ralf Werner oder ein anderes SPD-Mitglied sich von den schriftlichen und den BI-Vorsitzenden Klaus Jurczyk diffamierenden Äußerungen des SPD-Fraktionsvorsitzenden Romec Manns distanzieren. Aber scheinbar gibt es keine Anständigen mehr in der Vechelder SPD, die den Mut haben, sich öffentlich zu äußern.

Daher nun mein Kommentar dazu: Romec Manns wirft Klaus Jurczyk ,Trump-Methoden’ vor, da dieser bewusst lüge. Genau das Gegenteil ist der Fall: Romec Manns benutzt die Trump-Methode, jeden zu diffamieren, der der Vechelder SPD und ihrer absoluten Mehrheit gefährlich werden könnte – wie Donald Trump: In der Hoffnung, der Angegriffene – Klaus Jurczyk – fühlt sich so schwer getroffen, dass er sein Mandat abgibt und sich erschrocken zurückzieht. Nur ein Beispiel: Romec Manns wirft dem Vorsitzenden der Bürgerinitiative Lüge vor, weil er sage, Anlieger von Bundesstraßen bräuchten keine Anliegerbeiträge für den Straßenausbau zu zahlen. Hier wendet Romec Manns einige seiner im abgebrochenen Jurastudium erworbenen Kenntnisse an, indem er spitzfindig und mit Wortklauberei dem Gegner Lügen vorwirft.

Richtig ist, dass in Einzelfällen auch diese Anlieger für die Nebenanlagen wie einem Fußweg (so in Bettmar geplant) zahlen müssen. Nie brauchen die Anlieger aber für die eigentliche Straße, die mit Abstand am teuersten ist, zu zahlen – genau dies meint Klaus Jurczyk. Er hat also nicht gelogen. Dies könnte ich mit den weiteren Behauptungen in der Stellungnahme von Romec Manns genau so differenziert darstellen, hebe mir das aber für die kommende Ratssitzung auf. In der politischen Diskussion um ein sachliches Thema würde ich mir künftig bei aller Härte mehr Fairness wünschen.“

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