Krieg

Flüchtlingshilfe für Ukrainer: Die Bahn teilt gegen AfD aus

Ukrainische Flüchtlinge: Welchen Status haben sie in Deutschland?

Ukrainische Flüchtlinge: Welchen Status haben sie in Deutschland?

In Deutschland kommen immer mehr Flüchtlinge aus der Ukraine an. Der Städte- und Gemeindebund erwartet mehr als 100.000 Schutzsuchende. AFP erläutert, welchen Status Ukrainer hier haben.

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Berlin   Die Bahn ermöglicht Flüchtlingen aus der Ukraine eine kostenfreie Einreise nach Deutschland. Bei der AfD trifft das auf Unverständnis.

Mit einem neuen Angebot für Ukrainerinnen und Ukrainer trägt die Deutsche Bahn zur Flüchtlingshilfe bei. Wie der Konzern auf Twitter bekannt gibt, können ukrainische Geflüchtete ab sofort mit 40 internationalen Fernzügen aus Polen, Tschechien und Österreich einreisen.

Das "Help Ukraine"-Ticket ermöglicht auch die kostenlose Weiterfahrt ins Ausland. Während das neue Projekt im Netz zahlreiche Befürworter findet, stößt es bei der AfD auf Unverständnis. Lesen Sie auch: Welche Spenden für die Ukraine am sinnvollsten sind

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Ukraine: Deutsche Bahn teilt gegen AfD aus

AfD-Politiker Gunnar Lindemann macht in seiner Antwort auf den Twitter-Beitrag deutlich, dass er Notwendigkeit der Einreise von Flüchtlingen nach Deutschland hinterfragt: "Ist es in Polen, Tschechien und Österreich nicht sicher vor dem Krieg?" Auch interessant: Flucht aus der Ukraine: Anna muss ihren Mann zurücklassen

Der Bahn-Konzern antwortet: "Danke für Ihre Einschätzung sicherer Orte", und verweist im selben Beitrag auf eine Webseite, auf der Geflüchteten weitere Hilfe angeboten wird: "Sie können unter anderem hier einen sicheren Schlafplatz bei Ihnen zu Hause für Geflüchtete anbieten." In einem weiteren Beitrag legt die Bahn nach und ergänzt: "Sofern es bei Ihnen zu Hause sicher für Geflüchtete ist." Lesen Sie auch: Ukraine-Krieg: So können Sie für Menschen vor Ort spenden

Der kompromisslose Seitenhieb des Konzerns gegen Lindemann wird mit zahlreichen Likes und Retweeten gelobt. Lindemann war im Vorfeld schon häufiger mit fremdenfeindlichen Äußerungen im Netz und Kontroversen aufgefallen. (day)

Dieser Artikel ist zuerst auf waz.de erschienen.

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