Corona-Krise: Polizei stellt in Region Verstöße gegen Regeln fest

Peine/Salzgitter/Wolfenbüttel.  Insgesamt musste die Polizei in 36 Fällen eingreifen, um auf „Corona-Fehlverhalten“ hinzuweisen. Aufregung gab es um ein Salzgitteraner Vereinsheim.

Die Polizei kontrollierte von Sonntag- bis Montagmorgen in Peine, Salzgitter und Wolfenbüttel bezüglich etwaigen „Corona-Fehlverhaltens“.

Die Polizei kontrollierte von Sonntag- bis Montagmorgen in Peine, Salzgitter und Wolfenbüttel bezüglich etwaigen „Corona-Fehlverhaltens“.

Foto: Daniela König / BZV

Die Polizei sowie Mitarbeiter der Landkreise Peine und Wolfenbüttel und der Stadt Salzgitter haben zwischen Sonntag- und Montagmorgen in den entsprechenden Gebieten Kontrollen zur Umsetzung der jüngst erlassenen Corona-Maßnahmen vorgenommen.

Peine, Salzgitter, Wolfenbüttel: Polizei muss bei Kontrollen 36 Mal auf „Corona-Fehlverhalten“ hinweisen

Insgesamt mussten die Beamten in 36 Fällen einschreiten, um Personen auf ihr Fehlverhalten anzusprechen, wie Sprecher Matthias Pintak mitteilte. Grundsätzlich zeigten sich die Betroffenen einsichtig, hieß es weiter.

Salzgitteraner Gastwirt öffnet unerlaubt Vereinsheim, Männer betreten in Wolfenbüttel widerrechtlich Sportanlage

In einem konkreten Fall in Salzgitter musste die Polizei jedoch ein Ermittlungsverfahren nach dem Infektionsschutzgesetz einleiten: Ein 55-jähriger Betreiber eines Vereins führte trotz bestehender Allgemeinverfügung sein Vereinsheim weiter, in dem sich zahlreiche Besucher aufhielten.

In der Karl-von-Hörsten-Straße in Wolfenbüttel weigerten sich derweil zwei Männer im Alter von 29 und 30 Jahren, eine Sportanlage nach Aufforderung der Beamten zu verlassen. Diese, so Pintak, leiteten daraufhin Ordnungswidrigkeitsverfahren ein. red

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