Fahren in die falsche Richtung kostet 25 Euro

Salzgitter  Unfälle gibt es im Riesentrapp kaum.

Wer beim Fahren in die falsche Richtung im Riesentrapp erwischt wird, muss 25 Euro zahlen, so die Polizei. Das gilt für die Lenker von Kraftfahrzeugen. Radfahrer müssen 20 Euro berappen.

Foto: Patrick Pleul/dpa-

Wer beim Fahren in die falsche Richtung im Riesentrapp erwischt wird, muss 25 Euro zahlen, so die Polizei. Das gilt für die Lenker von Kraftfahrzeugen. Radfahrer müssen 20 Euro berappen. Foto: Patrick Pleul/dpa-

Ein Leser, der in der Einbahnstraße Riesentrapp wohnt, beklagt sich über Falschfahrer:

Ist der Polizei bekannt, dass regelmäßig Pkw entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung fahren?

Zu dem Thema recherchierte Jürgen Stricker

Im Verlauf der Straßen Riesentrapp und Nebelflucht kommt es immer wieder zu „Parkremplern“ beziehungsweise Beschädigungen parkender Fahrzeuge beim Vorbeifahren, hat die Polizei festgestellt. In den vergangenen drei Jahren gab es indes keinen Unfall mit Personenschaden und auch keinen Unfall durch das Befahren der Einbahnstraße in falscher Richtung. Wer beim Fahren in die falsche Richtung erwischt wird, muss 25 Euro zahlen, so die Polizei. Das gilt für die Lenker von Kraftfahrzeugen. Radfahrer müssen 20 Euro berappen. Teurer wird es jeweils, wenn es zum Beispiel zu einer Gefährdung oder einem Unfall kommt.

Durch die Einbahnstraßenregelung erscheine es möglich, so die Polizei, dass insbesondere Anwohner den längeren Weg meiden und eine „Abkürzung“ wählten. Dies wurde vonseiten der Polizei so bislang allerdings nicht festgestellt und sei als Problem auch nicht bekannt. Eine Überwachung könne nur im Rahmen der Streifentätigkeit gewährleistet werden, da die Überwachungsmaßnahmen an den Unfallschwerpunkten durchgeführt würden.

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