Leser diskutieren den Nutzen eines Salzgitter-Kalenders

Salzgitter  Die Wirtschaftsförderung will mit 1500 Exemplaren an die Erfolge früherer Jahre anknüpfen.

André Kugellis hat bereits viele Fotos für die Wirtschaftsförderung gemacht. Seine Bilder sind auch im neuen Salzgitter-Kalender zu sehen.

Foto: Wirtschaftsförderung

André Kugellis hat bereits viele Fotos für die Wirtschaftsförderung gemacht. Seine Bilder sind auch im neuen Salzgitter-Kalender zu sehen. Foto: Wirtschaftsförderung

Der Kalender, den die Wirtschafts- und Innovationsförderung Salzgitter GmbH (Wis) mit Fotos von André Kugellis für 2018 anbietet, hat einen anonymen Nutzer des Portals Alarm 38 mächtig erregt. Nach der Feststellung, dass Hauptaufgabe der Wis doch sei, die Wirtschafts- und Innovationsförderung für die Stadt Salzgitter zu leisten, fragt er: „Gibt es in der Wis Langeweile oder eventuell zu viele Mitarbeiter? Beschäftigt man sich da mit Dingen, die niemand braucht? Welche Gesamtkosten einschließlich Personalkosten sind entstanden?

Zu den Gesamtkosten macht Daniela Happ, Mitarbeiterin der Tourist-Information keine Angaben, doch sie weist darauf hin, dass der Verkauf des Kalenders für zehn Euro auch Einnahmen bringt. Sie rechnet damit, dass so die Kosten wieder eingespielt werden. In diesem Jahr sei die Auflage auf 1500 Stück begrenzt worden, sagt sie.

Überzeugt ist sie von der Werbewirksamkeit für den Standort. Mit der Herausgabe des Kalenders sei schon mehrmals erfolgreich für die Stadt Salzgitter geworben habe, berichtet sie.

Der Nutzer wird festgestellt haben, dass seine Fragen zahlreiche Kommentatoren bei Alarm 38 herausgefordert haben. Die Diskussion reicht von Ablehnung („Braucht kein Mensch – Beschäftigungstherapie auf Kosten der Steuerzahler“) bis zum engagierten Plädoyer für diese Werbemaßnahme der Touristinformation. So heißt es in einem Kommentar: „Nun hört mal auf, hier jede Kleinigkeit, die Salzgitter macht, durch den Kakao zu ziehen. So ein Kalender hat den Sinn, eine Identität mit der Stadt zu stiften. Vielleicht entdeckt der eine oder andere noch Ecken, die er noch nicht besucht hat. Also, bitte nicht alle Dinge so schwarz malen. Andere Nutzer meinen kurz: „Kaufen statt meckern“ oder „Salzgitter ist doch eine Stadt der Künste.“

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder
Leserkommentare (3)