Steilvorlage für knackigen Rock

Rund 300 Besucher bei "Rock the park" – Drei Bands treten im Gutspark Flachstöckheim auf

FLACHSTÖCKHEIM. Besser hätte es am Samstag im Gutspark nicht laufen können. Erst der grandiose WM-Sieg live auf Leinwand, dann der deftige Rockabend. Und das alles bei traumhaftem Wetter.

Bereits zum dritten Mal hatte der Förderverein Gutspark Flachstöckheim zu "Rock the park" eingeladen. Wegen des Fußballspiels hatten die Veranstalter kurzerhand umdisponiert und nicht nur die Bühne für die drei Rockbands aufgebaut, deren Auftritt eigentlich schon ab 17 Uhr erfolgen sollte, sondern auch eine Leinwand installiert. Kein Wunder also, dass die Band "The Evil of Brians", die gleich als erste nach der Fußballübertragung spielte, ein Publikum vorfand, das schon gut eingestimmt war.

Die fünfköpfige Band aus Flachstöckheim legte ohne Umschweife gleich kräftig los. Sie selbst bezeichnen ihre Stilrichtung als Pop-Punk. The Evils präsentierten eigene Lieder in deutscher und englischer Sprache. Ihr geradliniges schnörkelloses Spiel traf genau den Nerv der Zuhörer und begeisterte.

Nach dieser punkigen Steilvorlage der heimischen Band ging es mit "Traveller reloaded" aus Westfalen rockig weiter.

Die Gäste aus der Nähe von Minden spielten vor allem bekannte Knaller aus der Rockszene und animierten die ersten Besucher zum Tanzen und Mitsingen. Das Repertoire reichte von Tina Turner, Bryan Adams und Status Quo bis zum Deutschrock von BAP und Torfrock.

Die 22jährige Sängerin der siebenköpfigen Formation, Jana Hagemeyer, hatte ihre Jungs fest im Griff und verbreitete als einzige Sängerin an diesem Abend echte Frauenpower. Für den groovigen Sound sorgte der Rest der Band mit Vater Rainer Hagemeyer an der Gitarre, der sichtlich stolz auf seine Tochter war.

Mit der Schöppenstedter Formation Grenzrock trat am Schluss eine Band auf, die von Anfang an bei "Rock the park" dabei ist. Sänger Klaus Wiehe und seine Jungs setzten mit ihrem knackigen Rock nochmal ein Ausrufezeichen. Wer von den Zuschauern vom Fußball, Wetter, Feiern, Tanzen und Singen schon etwas erschöpft war, der wurde jetzt nochmal aufgerüttelt.

Rund 300 Besucher trudelten im Laufe des Abends ein und erlebten echte Volksfestatmosphäre. Für Essen und Trinken hatten die vielen ehrenamtlichen Helfer gesorgt.

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