Förderverein Gutspark gegründet

Wolfgang Fisch Vorsitzender – Zwölf Kandidaten haben abgelehnt – Erste Aktion: Wildwuchs beseitigen

Den Vorstand des neu gegründeten Fördervereins bilden (von links): Jan Boll, Hans-Georg Schmidt, Heinrich Oelmann, Dieter Schmolke, Wolfgang Fisch, Peter Strobach, Ernst Gruber und Wilfried Franz.    

Den Vorstand des neu gegründeten Fördervereins bilden (von links): Jan Boll, Hans-Georg Schmidt, Heinrich Oelmann, Dieter Schmolke, Wolfgang Fisch, Peter Strobach, Ernst Gruber und Wilfried Franz.    

Foto: Petra Sandhagen

FLACHSTÖCKHEIM. Neue Vereine sind selten. 26 Flachstöckheimer haben am Dienstagabend die Gründung des "Fördervereins Gutspark Flachstöckheim" im Sportheim des SC Flachstöckheim erlebt. Ziel sind Erhaltung und Pflege des Gutsparks unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes.

Beim Namen sind sich die Teilnehmer der Gründungsversammlung noch einig. Schwieriger ist es, einen Vorsitzenden für den neuen Verein zu finden. Versammlungsleiter Wolfgang Fisch nimmt in drei Runden Vorschläge entgegen. Zwölf vorgeschlagene Teilnehmer lehnen eine Kandidatur ab. Zu ihnen zählt auch Fisch. Der Ortsbürgermeister lässt sich dann letztlich überreden. Fisch: "Wenn es kein anderer machen will, mache ich es. Aber mein Wunsch ist das nicht."

Die Versammlung wählt den Kandidaten wider Willen einstimmig. Er habe lediglich vermeiden wollen, dass der Verein keinen Vorsitzenden habe, begründet er seine Zustimmung im zweiten Anlauf. Fisch gehört zu den Initiatoren des Fördervereins Gutspark Flachstöckheim.

Der Ortsrat habe das Projekt gemeinsam mit Ortsheimatpfleger und Ortsratsmitglied Jan Boll auf den Weg gebracht, erzählt Kommunalpolitiker Hans-Georg Schmidt. Ziel sei es, "aus der Standardpflege herauszukommen". Die Stadt Salzgitter kümmere sich als Eigentümerin um den Gutspark. Der Förderverein möchte die Bemühungen intensivieren.

Doch bevor die Mitglieder die erste Aktion, das Ausholzen entlang der Parkmauer, vorbereiten können, muss sich der Verein gründen. Mehr als eine Stunde diskutieren die Gründungsmitglieder über die vorbereitete Satzung, rangeln um Worte. Letztlich sprechen sie sich mit kleinen Änderungen einstimmig für die Satzung aus.

Hitzige Diskussionen gibt es auch um die Mitgliedsbeiträge. Unstrittig ist eine Einzelmitgliedschaft. Die Familienmitgliedschaft möchten einige auf Ehepartner beschränken. Bei drei Gegenstimmen entscheiden sich die Gründungsmitglieder dann doch für die ursprüngliche Familienmitgliedschaft.

Der Vorstand wird den Förderverein beim Amtsgericht eintragen lassen und die Gemeinnützigkeit beantragen. Die Mitglieder wollen danach erste Aktionen wie die Beseitigung des Wildwuchses planen.

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