AfD: Weitere Austritte in Salzgitter

Salzgitter  Auch der stellvertretende Vorsitzende des Kreisvorstands kehrt der Partei den Rücken.

Die AfD ist keine Alternative: Das fand neben dem früheren Bundestagsabgeordneten Peter Fabritz auch der stellvertretende Vorsitzende des Kreisvorstands Salzgitter. Archivfoto

Die AfD ist keine Alternative: Das fand neben dem früheren Bundestagsabgeordneten Peter Fabritz auch der stellvertretende Vorsitzende des Kreisvorstands Salzgitter. Archivfoto

Die Alternative für Deutschland (AfD) in Salzgitter braucht neues Personal. Nach dem Rückzug des Bundestagskandidaten Peter Fabritz kehrt auch der stellvertretende Vorsitzende des Kreisverbands der Partei den Rücken. Michael Müller ist bereits Anfang April ausgetreten. Eine Begründung für diesen Schritt wollte er gegenüber unserer Zeitung nicht geben. Michael Gröger, Vorsitzender der AfD Salzgitter, vermutet jedoch eine Verbindung zum Austritt Fabritz’. Der hatte seinen Rückzug mit dem immer stärker ausgeprägten Rechtskurs der AfD begründet und zuletzt gesagt: „Diese Partei ist nicht wählbar“.

Zudem könnten Gröger zufolge zwei weitere Mitglieder des Kreisvorstands ausscheiden – jedoch aus „beruflichen Gründen“. Das Ehepaar Kelemen fungiert bislang als Schatzmeisterin und Schriftführer. Ob sie das weiter tun, sei unsicher, so Gröger. Sie waren für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Ersatz für vakante Positionen im Vorstand will die Kreis-AfD am Donnerstagabend finden.

Am Freitag, 28. April, bekommt Salzgitter dann Besuch vom AfD-Landesvorsitzenden. Armin Paul Hampel hält beim Bürgerstammtisch in der alten Feuerwache Lebenstedt um 18 Uhr eine Rede. epw

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