Auszubildende protestieren mit Grabsteinen vor dem Arbeitsamt

Salzgitter  Die Auszubildenden wollen mit der IG-Metall darauf aufmerksam machen, dass es keine garantierte Übernahme gibt und immer mehr Plätze wegfallen.

Azubis protestieren gemeinsam mit der IG-Metall gegen die Nicht-Übernahme nach der Ausbildung und das Wegstreichen der Arbeitsplätze.

Foto: Rudolf Karliczek

Azubis protestieren gemeinsam mit der IG-Metall gegen die Nicht-Übernahme nach der Ausbildung und das Wegstreichen der Arbeitsplätze. Foto: Rudolf Karliczek

„Rest in Peace Azubis“ (dt. Ruhet in Frieden, Azubis) steht auf den selbst gebastelten Grabsteinen, die Auszubildende und Gewerkschafter der IG-Metall am Dienstagabend vor dem Arbeitsamt in Salzgitter-Lebenstedt aufgestellt haben. „Wir haben einen Gesellenbrief aber werden nicht genutzt“, erzählte ein Auszubildender, der aber nicht namentlich genannt werden will. Mit den Schildern wollen Auszubildende verschiedener Betriebe aus Salzgitter gemeinsam mit den Gewerkschaftern darauf aufmerksam machen, dass es keine garantierte Übernahme gibt und immer mehr Ausbildungsplätze abgeschafft würden.

„Wir haben erst heute die Meldung von der Peiner-Umform-Technik bekommen, dass im kommenden Jahr 22 Ausbildungsplätze wegfallen sollen“, sagte Jan Laging, Jugendsekretär der IG-Metall. Die Polizei erklärte gegenüber news38, dass sie von der Aktion überrascht worden. Es müsse noch geprüft werden, ob und inwieweit man strafrechtlich gegen die Personen vorgehen soll.

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