Massenkarambolage auf B 248 – neun Fahrzeuge beteiligt

Lobmachtersen.   Laut der Feuerwehr verletzten sich dabei zwei Personen. Grund für die Karambolage war offenbar ein Überholmanöver – und zwar im Gegenverkehr.

Sieben Autos krachten bei Lobmachtersen ineinander.

Sieben Autos krachten bei Lobmachtersen ineinander.

Foto: Rudolf Karliczek

Zu einer Massenkarambolage kam es gegen 14 Uhr am Freitagnachmittag auf der Bundesstraße 248 zwischen Lobmachtersen und Barum. Dabei wurden zwei Personen verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Insgesamt fuhren acht Fahrzeuge auf einen abgebremsten Personenwagen auf. Den Gesamtschaden schätzt Polizeihauptkommissar Steffen Ahrens vom Polizeiteam auf mehrere zehntausend Euro.

Es wird von Fahrerflucht ausgegangen

Die Bundesstraße 248 war fast zwei Stunden gesperrt. Das Team hatte eine Mammutaufgabe zu erfüllen, um alle Einzelheiten zu protokollieren. Hinzu kam, dass vermutlich auch noch Fahrerflucht vorliegt.

Nach den Zeugenaussagen ergab sich für die Polizei folgendes Bild: Ein Personenwagen, der aus Richtung Lobmachtersen fuhr, überholte einen Lastwagen und zwang so das erste Fahrzeug der verunglückten Kolonne zum Bremsen. Die folgenden acht Fahrzeuge fuhren aufeinander auf. Dabei wurden sie unterschiedlich schwer beschädigt.

Unfallverursacher setzten ihre Fahrt fort

Schwere Beschädigungen gab es an einem Kleinlaster und dem vorausfahrenden Personenwagen. Der entgegenkommende Lastwagenfahrer sowie die Fahrerin oder der Fahrer des überholenden Personenwagens kümmerten sich nicht um die Unfälle, sondern setzten ihre Fahrt fort. Deshalb nahm die Polizei auch die Ermittlungen wegen Fahrerflucht auf.

Nach ersten Ermittlungen handelte es sich wohl um einen Ford. Sie bittet um telefonische Zeugenhinweise an die Polizeidienststelle in Salzgitter-Bad unter (0 53 41) 82 50 und Thiede unter (0 53 41) 29 34 70. Feuerwehreinsatzleiter Fabian Abt hatte die beiden Wachen der Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Wehr aus Lobmachtersen, zwei Rettungswagen und einen Notarzt im Einsatz. Er berichtete, dass doch erhebliche Mengen Öl ausgelaufen waren, die von den Wehren abgestreut wurden. Zur Beseitigung wurde eine Fachfirma beauftragt.

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