600 Fotografien bei Othfresener Museumstag ausgestellt

Liebenburg.  Auf 64 Tafeln haben die Besucher einen Einblick in die Geschichte von Othfresen erhalten.

Edith Ahlburg-Brandt und Werner Wenke vor ihren Tafeln mit Bildern und Beschriftungen.

Edith Ahlburg-Brandt und Werner Wenke vor ihren Tafeln mit Bildern und Beschriftungen.

Foto: Dietmar Werner / Privat

Einen sehr guten Besuch verzeichnete der Othfresener Museumstag am Sonntagnachmittag. Auf Einladung von Edith Ahlburg-Brandt und Ortsheimatpfleger Werner Wenke kamen die Besucher, um auf 64 Tafeln etwa 600 Fotografien mit entsprechender Beschriftung zu sehen.

„Wir haben seit vielen Monaten an diesem Projekt gearbeitet“, berichtete Wenke. So befanden sich in der Ausstellung Bilder und Zeichnungen, die vor 1900 erstellt wurden.

In den 30er Jahren dominierte der Bergbau, weil mehrere Gruben rund um Othfresen Erz abbauten. Aber auch Landwirtschaft und Handwerk prägten das Dorfgeschehen. Eine kaiserliche Postagentur, eine Kulturgemeinschaft und eine Volkshochschule konnten die Aussteller für Othfresen nachweisen. Ein Elektrobetrieb Robert Lietz, eine Außenstelle von Elektro Bartels aus Goslar, versorgte die Einwohner. Vier Ärzte, darunter Dr. med Heinrich Raabe und Zahnarzt Dr. Paul Westhagen und eine Hebamme standen zur Verfügung. Auch der Apotheker Hanke Arnemann hat in der Dorfgeschichte seinen Namen.

Bei den örtlichen Persönlichkeiten gab es Bilder von Ortsbürgermeister Willi Gläsener, Pfarrer Willibald Schirmeisen und vielen mehr. Auch der Altrotkreuzler Erhardt Vocht präsentierte an zwei Tafeln und alten Geräten das hochaktive DRK Othfresen, woraus später der legendäre Fernmeldezug hervorging.

Für die gedeckten Tische konnten die Besucher Kaffee und Kuchen vom MTV Othfresen erwerben.

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