Duo sorgt bei Kulturfrühstück in Salzgitter für gute Stimmung

Lebenstedt.  Das Duo Peter Kerlin und Ian Smith bot in der Brücke Eigenkompositionen und keltischen Charme.

Peter Kerlin(links) und Ian Smith sorgten in der "Brücke" für keltischen Charme.

Peter Kerlin(links) und Ian Smith sorgten in der "Brücke" für keltischen Charme.

Foto: Marvin Weber / BZV

Lebenstedt. Das Singer und Songwriter Duo Peter Kelin und Ian Smith sorgt in der Begegnungsstätte „Brücke“ für angenehme Unterhaltung mit Eigenkompositionen und keltischem Charme. Das vierte und, für dieses Halbjahr, letzte Kulturfrühstück war am Sonntagmorgen erneut komplett ausverkauft.

Veranstalter Wilfried Pollmann freut sich über die positive Resonanz der gesamten Veranstaltung: „Wir mussten zwei Wochen vorher ankündigen, dass die Veranstaltung komplett ausverkauft ist. Ich hoffe, dass das auch im nächsten Halbjahr so gut weiter läuft.“

Auch in diesem vorerst letzten Kulturfrühstück haben die eingeladenen Künstler erneut sehr überzeugt. Kerlin und Smith, die sich schon seit 2009 kennen und seit 2016 offiziell miteinander unterwegs sind, formen ein gut eingespieltes Duo.

Sie sind im während ihrer momentanen „Spring Tour“ oder auch „Frühstückstour“ auch in Salzgitter unterwegs.

Mit hauptsächlich Eigenkompositionen und verschiedenen Gitarren zur Unterstützung sorgen sie für einen ganz eigenen Stil. Ian Smith ist in Schottland geboren und hat die längste Zeit seines Lebens in Irland verbracht. Dort hat Kerlin ihn ebenfalls kennengelernt.

Dementsprechend bietet Smith einen gefühlvollen und authentisch irisch wirkenden Stil, der von Kerlin etwas aufgelockert wird. Smith schlägt mit Liedern wie „Pablos Tears“, einem dramatischen Stück über Straßenkinder in Südamerika, und „When will it end?“ einen eher melancholischen Ton an. Kerlin bietet allerdings gekonnt mit seinem Hauptinstrument, der irischen Bouzouki, einen Kontrast und schafft damit die bekannte Atmosphäre des „Irish Folk“.

Gemeinsam ergänzen sich die Vollblutmusiker komplett und sorgen für ein angenehmes Klima, welches auch das Publikum genießt. Zwischen den Liedern moderieren die Beiden sympathisch und bieten einen Einblick in ihr Leben und ihre Inspiration als Künstler. So sinniert Smith ironisch über seine Herkunft, als er einen Song über das Trinken von Alkohol schreiben wollte. Bekanntermaßen ist das sehr üblich für schottische oder irische Künstler. Er sagt: „Ich wollte unbedingt einen „drinking Song“ schreiben und hab mich dann durch die verschiedenen Alkoholsorten durchgearbeitet. Selbst mit Schnaps ist das nichts geworden. Also geht es in meinem „drinking Song“ um Kaffee.“Dieser Song, genannt „Arabica Blues“, spielt hervorragend mit den Stereotypen und ist ein überraschender neuer Weg diese Art von Lied zu entdecken.

Das Musikerduo überrascht die Besucher außerdem mit einem vorab verkauf ihrer neuen CD „Last Call“, die erst im Juni erhältlich sein wird. Die Teilnehmer des Kulturfrühstücks konnten sich also auf eine exklusive und signierte CD der Beiden freuen. Eine Geste, die ein sehr gelungenes Kulturfrühstück abrundet.

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