Zwei Salzgitteraner Gaststätten hatten trotz Corona geöffnet

Salzgitter.  Die Polizei leitet Samstag 19 Strafverfahren und 58 Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Am See wurde zeitweise bis zu 200 Menschen gezählt.

Dennoch sagt die Polizei: Der überwiegende Teil der Menschen hielt sich an die aktuellen Vorschriften.

Dennoch sagt die Polizei: Der überwiegende Teil der Menschen hielt sich an die aktuellen Vorschriften.

Foto: Friso Gentsch / dpa

Vor dem Hintergrund des schönen Wetters stellte die Polizei nach eigenen Angaben am Wochenende trotz des bestehenden Kontaktverbotes ein erhöhtes Menschenaufkommen im Stadtgebiet von Salzgitter fest. Insbesondere in Bereichen von Parkanlagen und Seen waren demnach viele Menschen unterwegs. Im Bereich des Salzgittersees seien zeitweise um die 200 Personen gezählt worden.

Dort wurden durch die Bereitschaftspolizei am Samstag zwischen 14.30 und 17 Uhr mindestens 20-mal Lautsprecherdurchsagen mit Informationen zum erlaubten Verhalten in Zeiten der Corona-Pandemie gemacht, so der Polizeibericht. Der überwiegende Anteil der Menschen habe sich an die Allgemeinverfügung gehalten, immer wieder hätten sie aber kleinere Verstöße begangen.

Gegen 21 Uhr wurden am Samstag im Rahmen eines Einsatzes anlässlich einer Ruhestörung in der Reppnerschen Straße in Lebenstedt in einer Wohnung 17 Personen angetroffen, die dort offensichtlich feierten und gegen das Kontaktverbot verstießen, so die Polizei weiter. Es seien Ermittlungsverfahren eingeleitet worden. Gegen die Betreiber von zwei noch geöffneten Gaststätten seien Strafverfahren auf den Weg gebracht worden.

Zu späterer Stunde am Samstag hätten im Stadtgebiet mehrere kleinere Gruppen gegen das Kontaktverbot verstoßen. Insgesamt seien diesbezüglich 19 Strafverfahren und 58 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet worden.

Die Polizei weist nochmals darauf hin, dass bei Verstößen gegen die Allgemeinverfügung der Stadt Salzgitter Bußgelder ab 200 Euro verhängt werden können.

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