Polizeieinsätze

Mann will in Salzgitter Ärztin und Krankenschwester angreifen

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Die Polizei hatte es am Wochenende mit aggressiven Tätern bei den Einsätzen zu tun.

Die Polizei hatte es am Wochenende mit aggressiven Tätern bei den Einsätzen zu tun.

Foto: dpa

Widerstand gegen Polizeibeamte gab es in diesem Fall im Klinikum wie in einem zweiten an einer Tankstelle. In beiden Fällen war Alkohol im Spiel.

SalzgitterBeleidigung und versuchte Körperverletzung bei Ärztin und Krankenschwester sowie Widerstand gegen Polizeibeamte – Fälle, die die Polizei Salzgitter am Wochenende beschäftigten. Fall 1 ereignete sich im Klinikum Salzgitter am Samstag, 28. August, gegen Mitternacht.

Ein stark alkoholisierter 35-Jähriger aus Salzgitter sollte in der Notaufnahme ärztlich behandelt werden, als er plötzlich ausfallend wurde, beschreibt die Polizei. Er äußerte demnach diverse Beleidigungen und versuchte schließlich, die Ärztin und die Krankenschwester körperlich anzugreifen. Auch gegenüber den hinzugezogenen Polizeibeamten sei der Mann aggressiv und verbal ausfallend geworden.

Mann ignoriert den Platzverweis

Ihm wurde zunächst ein Platzverweis ausgesprochen, dem er jedoch nicht nachkam. Er wurde zur Durchsetzung der Platzweises und zur Ausnüchterung in Polizeigewahrsam genommen und verbrachte die Nacht in der Ausnüchterungszelle, so die Polizei weiter. Bei dem Mann sei eine Atemalkoholkonzentration von mehr als 3,7 Promille festgestellt worden. Mehrere Ermittlungsverfahren liefen.

Mehr Blaulichtmeldungen

Fall 2 ereignete sich ebenfalls am Samstag auf einem Tankstellengelände „Vor dem Dorfe“ gegen 20.30 Uhr. Die Polizei habe dort einen Einsatz gehabt, weil ein stark alkoholisierter Mann das Gelände nicht habe verlassen wollen. Die Beamten hätten den 42-Jährigen auf dem Gelände sitzend und Alkohol konsumierend angetroffen.

Beide Männer werden in Gewahrsam genommen

Der Mann konnte beziehungsweise wollte sich nicht ausweisen, leistete den Aufforderungen der Beamten nicht Folge, sollte durchsucht werden, versuchte dies zu verhindern sowie gezielt nach den Beamten zu treten, setzte sich weiter körperlich zur Wehr und wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen, so die Polizei. Verletzt worden sei niemand. Eine Blutprobe sei die Folge gewesen. Da er keinen festen Wohnsitz in Deutschland habe, sei eine Sicherheitsleistung einbehalten worden. Ein Strafverfahren folgt.

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