Staatsanwaltschaft

Salzgitteraner Katalysatordieb im Schnellverfahren verurteilt

In Hildesheim wurde ein Salzgitteraner dabei erwischt, wie er mit einem Komplizen einen Katalysator ausbaute.

In Hildesheim wurde ein Salzgitteraner dabei erwischt, wie er mit einem Komplizen einen Katalysator ausbaute.

Foto: Marijan Murat / dpa

Salzgitter.  Mit einem Mann aus Nordrhein-Westfalen soll er zwei Katalysatoren in Hildesheim ausgebaut haben. Das Amtsgericht verurteilte beide zu 120 Tagessätzen.

Nach dem Hinweis einer aufmerksamen Rettungswagen-Besatzung gelang es der Hildesheimer Polizei in der Nacht zu Montag, zwei Katalysator-Diebe, darunter einer aus Salzgitter, festzunehmen.

Bisherigen Ermittlungen zufolge informierte eine Rettungswagen-Besatzung gegen zwei Uhr die Polizei, nachdem ihr ein VW Passat mit offenem Kofferraum und zwei Männer aufgefallen war. Sowohl das Auto als auch die Männer entfernten sich nur wenige Minuten später in unbekannte Richtung. Wie sich anschließend herausstellte, war an einem Opel, der in der Nähe stand, der Katalysator herausgetrennt worden.

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Staatsanwaltschaft Hildesheim beantragt Hauptverhandlungshaft gegen die Tatverdächtigen

Den Passat entdeckten die Beamten bei einer Fahndung nur wenig später. In dem Auto befanden sich zwei Männer, die sich schlafend stellten. Davor stand ein VW Polo, der mittels Wagenheber aufgebockt und dessen Katalysator entfernt worden war. Bei einer Durchsuchung des Passats fanden und beschlagnahmten die Beamten zwei Katalysatoren sowie diverse Werkzeuge. Die beiden Männer im Alter von 21 und 27 Jahren, einer aus dem Bereich Salzgitter und der andere aus dem Nordosten Nordrhein-Westfalens, wurden vorläufig festgenommen und zur Wache gebracht.

Die Staatsanwaltschaft Hildesheim beantragte im Rahmen eines beschleunigten Verfahrens Hauptverhandlungshaft gegen die Tatverdächtigen. Am Dienstag wurden die Männer vom Amtsgericht zur Zahlung von jeweils 120 Tagessätzen verurteilt. Dabei wurde ein niedriger vierstelliger Betrag sofort eingezogen.

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