Trickbetrug

Schockanruf: Senioren werden Opfer von Betrügern in Salzgitter

| Lesedauer: 2 Minuten
Die Polizei warnt vor Schockanrufen: In Salzgitter gerieten Senioren ins Visier von Betrügern.

Die Polizei warnt vor Schockanrufen: In Salzgitter gerieten Senioren ins Visier von Betrügern.

Foto: Patrick Schlos / FUNKE Foto Services

Salzgitter.  In Salzgitter gerieten mehrere Senioren ins Visier von Trickbetrügern. Außerdem löste die Polizei in Salzgitter-Bad Versammlungen auf.

Zu mehreren Schockanrufen ist es am Mittwoch von 10 bis 12 Uhr in Bleckenstedt, Lebenstedt und Thiede gekommen, informiert die Polizei.

Bei drei bisher bekannt gewordenen Fällen kontaktierten die Anrufer ihre ausschließlich älteren Opfer und machten diesen in den Gesprächen deutlich, dass ihre nahen Angehörigen einen schweren Verkehrsunfall verursacht hätten. Die Angerufenen müssten die zum Teil hohe fünfstellige Summe für eine Kaution oder einen Klinikaufenthalt zur Verfügung stellen.

Betrüger schocken Opfer mit Horror-Szenarien

Die Betrüger behaupteten außerdem, dass die Angehörigen eine Person bei einem Unfall getötet hätten oder sich aktuell auf Grund der psychischen Belastung durch den Unfall in einer Klinik befänden. Ein Schaden bestand laut Polizei bis dato nicht.

Die Polizei warnt vor solchen Schockanrufen: „Rufen Sie nach einem solchen Anruf immer sofort Ihre Polizei an.“

Lesen Sie auch:

Polizei löst mehrere Versammlung in Salzgitter-Bad auf

Die Polizei hat am 26. Januar von 17.30 bis 19.50 Uhr in der Innenstadt von Salzgitter-Bad vereinzelt mehrere Personen festgestellt, bei denen nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sie sich für eine Zusammenkunft mit anderen Personen dort aufhielten.

Gegen 18.10 Uhr fanden sich demnach circa 30 Personen auf dem Klesmerplatz ein. Sie trugen keine Mund-Nasen-Bedeckung. Als sich die Beamten näherten, teilte sich die Gruppe auf.

Eine weitere Gruppe, bestehend aus circa 30 Personen, habe sich später erneut im Bereich der Fußgängerfurt am Übergang zur Vorsalzer Straße/Soltezentrum formiert, heißt es in der Mitteilung weiter. Die schnell anwesenden Beamten hätten diese als Versammlung erklärt. Aus der Gruppe heraus habe sich kein Teilnehmer als Versammlungsleiter bekannt.

Teilnehmende verstoßen gegen Maskenpflicht

Außerdem wurde gegen die Maskenpflicht verstoßen. Die Polizei löste daraufhin die Versammlung auf, stellte Personalien fest und erteilte Platzverweise. Später stellten die Beamten im Bereich Wallgraben und in der Innenstadt erneut kleine Gruppe fest.

Insgesamt erteilten die Beamten 23 Platzverweise und leiteten zudem 7 Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

Fragen zum Artikel? Mailen Sie uns: redaktion.online-bzv@funkemedien.de

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder