Schottische Musik in der Kniestedter Kirche

Salzgitter-Bad  Wenn das nicht das Durchhaltevermögen im Winter stärkt: Die Band „Litha“, benannt nach dem Fest der Sommersonnenwende, gab ein Konzert.

Mit „Celtic Crossroads“ gegen die Kälte: „Litha“spielten in der Kniestädter Kirche.

Mit „Celtic Crossroads“ gegen die Kälte: „Litha“spielten in der Kniestädter Kirche.

Foto: Anne König

„Litha“ ist der angelsächsische Name für das Fest der Sommersonnenwende, Zeit des Lichts, der Feste und Musik. „Litha“ ist auch der Name einer neuen deutsch-schottischen Band, die am Freitag in der Reihe „Kniki Spezial“ des städtischen Fachdienstes Kultur in der Kniestedter Kirche das Fest der Sommersonnenwende musikalisch zelebrierte.

Die vier Musiker überzeugten mit einem breiten Repertoire mit Traditionals und Balladen aus England, Schottland, Irland und Deutschland. „Celtic Crossroads“ heißt ihr Programm, mit dem sie in der Kniki das Publikum zu Begeisterungsstürmen hinrissen.

Vielseitigkeit war an diesem Abend Trumpf. So brillierte Bandleaderin Gudrun Walther nicht nur an der Fiddle, sondern spielte auch virtuos diatonisches Akkordeon und überraschte mit einem Gesang, der Gänsehautfeeling erzeugte. Claire Mann, Musikerin schottischer Herkunft, erwies sich ebenfalls nicht nur als begnadete Geigenspielerin und Sängerin, sondern zeigte sich auch als Meisterin auf verschiedenen Flöten.

Für das rhythmischen und harmonische Fundement sorgten Jürgen Treyz (Gitarren, Gesang)) und der Schotte Aaron Jones (Bouzouki, Gitarren, Gesang). So entstand Musik aus einem Guss, die auch manchmal in vierstimmigen Satzgesang mündete. Die Folk-Fans kamen an diesem Abend voll auf ihre Kosten, denn „Litha“ deckte alle Facetten ihres Genres ab, angefangen von feurigen Tunes mit treibendem Beat bis zu gefühlvollen langsamen Stücken.

Kein Wunder, dass das Publikum am Ende lange applaudierte und die Musiker erst nach zwei langen Zugaben von der Bühne gehen ließ.

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