Ludwig als FDP-Kreis-Chef wiedergewählt

Gebhardshagen  Der Parteitag bestätigt ihn einmütig im Amt. Gastreferentin ist die Abgeordnete Schütz.

Die Führungsspitze der FDP in Salzgitter mit (von links) den stellvertretenden Vorsitzenden Thomas Wüste und Bianca Bärecke, Vorsitzendem Ralf Ludwig und Schatzmeister Michael Ehret.

Die Führungsspitze der FDP in Salzgitter mit (von links) den stellvertretenden Vorsitzenden Thomas Wüste und Bianca Bärecke, Vorsitzendem Ralf Ludwig und Schatzmeister Michael Ehret.

Foto: Michael Kothe

Der langjährige Kreisverbandsvorsitzende der FDP in Salzgitter, Ralf Ludwig, ist am Montag beim Parteitag im Restaurant Metaxa in Gebhardshagen einmütig wiedergewählt worden. 14 Mitglieder bestätigten ihn bei 13 Ja-Stimmen und einer Enthaltung im Amt.

Zuvor hatte Ludwig ins Jahr 2021 geblickt. Dann finden zeitgleich die Kommunal- und Oberbürgermeister-Wahlen statt. Stadtoberhaupt Frank Klingebiel (CDU) wird eigenen Angaben zufolge wieder antreten. Hier sei zu überlegen, wie sich die Liberalen positionieren, sagte Ludwig. Bei der jüngsten Wahl 2014 hatten sie auf einen eigenen Kandidaten verzichtet. Derzeit gehe es um eine „Runderneuerung“ der Partie. Dies solle auch der Kreisverband aktiv begleiten.

Als „gutes Geschäftsjahr“ bezeichnete der alte und neue Schatzmeister Michael Ehret 2017. Obwohl es gleich zwei Wahlen gab, sei es gelungen, ein Plus von 1646 Euro zu erwirtschaften. In anschließenden geheimen Wahlen bestimmten die Liberalen ihren neuen, elfköpfigen Vorstand – somit erhielt fast jeder der anwesenden Mitglieder ein Amt.

Rückendeckung für die Arbeit in der Stahlstadt gab die 2017 neugewählte Landtagsabgeordnete Susanne Schütz (51) aus Braunschweig. Die gebürtige Hamburgerin, bereits seit 1987 Mitglied der FDP und verheiratete Mutter zweier erwachsener Kinder (19,20), engagiert sich unter anderem seit 20 Jahren im Braunschweiger Kreisvorstand, als Beisitzerin im Landesvorstand und im Landesfachausschuss Schulpolitik. Im Landtag ist sie Sprecherin der FDP für Wissenschaft, Forschung und Kultur.

In Hannover gelte es, in der Opposition „mit vernünftigen Argumenten aus der Mitte“ zu kommen. Anders als bei den Verhandlungen um die Groko in Berlin müsse es im Land um Inhalte und nicht um Posten gehen.

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