Drei Tage Cider, Tanz und Whisky

Salzgitter-Bad.  Gelungene Premiere auf dem Klesmerplatz: Hunderte Besucher wollten sich das erste „Irish-Folk&Rock“-Festival nicht entgehen lassen.

Die Band „Bad Penny“ spielte auf.

Die Band „Bad Penny“ spielte auf.

Foto: Horst Körner

Das 1. dreitägige Söltersche „Irish-Folk & Rock“-Festival“ auf dem Klesmerplatz war ein voller Erfolg. Die Organisatoren Christian Dietzel vom Komitee für Bürgerfeste und Wolfgang Pientka (Wopie) atmeten bereits am Freitagabend nach der Eröffnung durch Ortsbürgermeister Michael Hoffmann erleichtert auf. Die Tische rund um das Klesmerdenkmal waren alle besetzt. Pientka schätzte, dass schon am ersten Abend bis zu 800 Gäste kamen. So blieb es auch an den anderen Abenden.

Hoffmanns „Let’s go“ war der Startschuss für ein gelungenes Dreitage-Fest. Der Ortsbürgermeister selbst zog sich in die Mitte der Besucher zurück und probierte in Ruhe eines der irischen Biersorten. Ob es ein Guinness, ein Kilkenny oder Strowford Cider war, verriet er nicht. Die Band „Bad Penny“ aus Rostock startete am Eröffnungsabend mit ihrem Folk-Rock-Repertoire im nordisch-keltischen Sound – gut ausgewählte irische und rockige Musik verschiedener internationaler Stilrichtungen. Die Besucher waren zufrieden. Eine junge Frau kommentierte später: „Das war tolle Musik – ein bisschen Folk, ein bisschen Rock und dazwischen auch schottische Lieder.“

Beim 15-Uhr-Termin am Samstag allerdings gab es keinen Grund zur Freude. Der Musiker „The old Roofer“ spielte vor fast leeren Tischen. Das schmälerte jedoch nicht seine Spielfreude. Wenig später aber füllte sich der Klesmerplatz wie am Vortrag und das blieb dann auch bis zum Ende so. Den musikalischen Part hatten am frühen Samstagabend der Songwriter und Sänger Phil Roberts (England) übernommen. Den Schlusspunkt setzten die beiden Amerikaner „Helt Oncale“ und „Mac“. Das Duo machte den Abend zu einem außergewöhnlichen, musikalischen Folk- und Blueserlebnis.

Für den Sonntag waren als Glanzpunkte Shay Williams (Irland) mit traditionellem irischen Folk und Andreas Geffarth (Gera) mit Akustik-Rock angekündigt. Hochbetrieb herrschte an den zehn Buden, die rund um die Tische und Bänke aufgestellt waren. Auch hier wurde irische Kost geboten. Mit fast 100 Sorten war die Auswahl beim Whisky riesig. „Das kulinarische Angebot war spezifisch und vielfältig und qualitativ sehr gut“, lobte eine erfahrene Besucherin. Nach so viel Erfolg dürfte mit dem „Irish-Folk & Rock“-Festival wohl eine neue Veranstaltungsreihe in Bad geboren sein. Die Organisatoren planen, dieses Festival zu einem festen Termin auf dem Klesmerplatz zu machen.

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