Baptisten-Gemeinde öffnet in Salzgitter-Bad ihre „Spielecke“

Salzgitter-Bad.  Der Winterspielplatz in den Räumen der Erlösergemeinde (Hildegardstraße) bietet bis Mitte Februar ein gemeinsames Erlebnis für Groß und Klein.

Beim diesjährigen Eröffnungstermin herrschte im Winterspielplatz der Erlöserkirche in Salzgitter-Bad munteres Treiben.

Beim diesjährigen Eröffnungstermin herrschte im Winterspielplatz der Erlöserkirche in Salzgitter-Bad munteres Treiben.

Foto: Korst Körner

Während die Sonne am Mittwochnachmittag bei plus 14 Grad Frühlingswetter gezaubert hat, öffnete die baptistischen Erlösergemeinde in der Hildegardstraße in Salzgitter-Bad passend zur Jahreszeit in ihren Räumen ihre „Winterspielecke“ für Kinder bis sechs Jahre, die nun bis zum 15. Februar regelmäßig angeboten wird.

Die mehr als 20 Kinder tollten bereits kurz nach der Freigabe herum. Für sie ist diese Spielecke jetzt jeden Mittwoch geöffnet – dabei müssen sie aber nicht ohne familiäre Begleitung bleiben, denn für ihre Eltern und Großeltern ist direkt vor Ort ein Plätzchen zum Kaffeetrinken reserviert. Viele spielen aber auch gerne mit ihren Kindern beziehungsweise Enkeln, wie die bisherigen Beobachtungen zeigen.

Genau das ist von Baptisten-Pastor Benjamin Speitelsbach so gewollt, der die Spielecke nicht als Abgebe-Möglichkeit für Kinder sieht: „Ich wünsche mir, dass die Verwandten mitspielen. Beim Pausemachen gibt es dann die Möglichkeit, einen Kaffee zu trinken und einfach ein wenig zu plaudern, während die Kinder weiter in der Spielecke herumtollen.“

Speitelsbach sagte während der Eröffnung, dass diese Spielecke inzwischen im achten Jahr für die Mädchen und Jungen eingerichtet werde. Für ihn sei dabei wichtig, dass die Eltern oder Großeltern nicht – wie so oft auf großen Spielplätzen – nur zusehen oder mit dem Handy beschäftigt sind, sondern einfach mitmachen. „Wir sind keine Betreuungseinrichtung, sondern bieten das gemeinsame Spielerlebnis für Kinder und ihre Verwandten“, sagte er.

Dieses Miteinander gehe in der Gesellschaft mittlerweile durch die Digitalisierung ein wenig verloren. Speitelsbach: „Bei uns werden die Kinder nicht nur abgegeben – die familiäre Interaktion funktioniert hervorragend.“

Die „Spielecke“ erfreue sich stets großer Beliebtheit – und werde ab jetzt jeden Mittwoch bis Mitte Februar von 15 bis 17.30 Uhr angeboten – wobei die Zeiten nicht genau eingehalten würden, denn oftmals fänden die Kleinen nicht so schnell ein Ende.

Es dauerte nicht lange, da herrschte auch an diesem Mittwochnachmittag vor allem an der Rutsche mit dem Bällebad munteres Treiben. Aber auch die Bobbycars, Pedalos oder das Trampolin waren im Einsatz.

Etwas ruhiger ging es beim Hantieren mit der Spielküche und den Duplo-Steinen zu. Zum Entspannen nach dem Rumtollen zogen sich die erschöpften Kleinen dann in die Kuschelecke zurück – oder suchten Mutti und Omi.

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