Salzgitter: Conan ist kein Barbar

Salzgitter-Bad.  Der Hund aus dem Tierheim in Salzgitter-Bad sucht einen festen Familienplatz.

Conan heißt das Tier der Woche.

Conan heißt das Tier der Woche.

Foto: Tierheim

Ein Hund, wie er nicht jeden Tag in Salzgitters Tierheim anzutreffen ist: im Oktober bezog der Cane Corso-Rüde Conan sein Quartier in Salzgitter-Bad. Der sensible Vierbeiner möchte gerne vor Weihnachten seine eigenen vier Wände beziehen. Rassetypisch besitzen Hunde wie Conan einen ausgeprägten Wach- und Schutztrieb, der jedoch mit einfühlsamer Erziehung und einem konsequenten Umgang verantwortungsbewusst geleitet werden kann. So kann aus dem zweijährigen verspielten Junghund ein zuverlässiger Wegbegleiter werden.

Zunächst ist er vielleicht skeptisch

Typisch ist also auch, dass Conan bei der Erstbegegnung mit fremden Menschen zunächst ein wenig skeptisch daherkommt. Sieht er keine Gefahr in seinem Gegenüber, ändert er seine Haltung und freut sich über Streichel- und Kuscheleinheiten. Der sympathische Rüde verträgt sich im Tierheim mit all seinen Artgenossen. Gerne spielt und tobt er im Freilauf, die ausgiebigen Spaziergänge sorgen dafür, dass Conan fit und seine Muskulatur gut ausgebildet bleibt.

Eine gut ausgebildete Muskulatur ist wichtig

Das ist wichtig, denn mit seinen 45 Kilogramm Lebendgewicht zeichnet sich bereits eine Hüftgelenksdysplasie ab. Es ist leider schon vorbestimmt, dass früher oder später der Tag kommen wird, an dem Conan Schmerzmittel oder gegebenenfalls physiotherapeutische Anwendungen benötigt. Um dies möglichst lang hinauszuzögern, ist eine gut ausgebildete Muskulatur wichtig.

Conan braucht Platz

Conans Hundeeltern sollten körperlich in der Lage sein, das Kraftpaket zu händeln. Das neue Zuhause sollte aufgrund der Körpergröße nicht zu klein sein, ein Garten zum Toben wäre wünschenswert. Artfremde Tiere wie etwa Katzen scheint Conan zu kennen, er kann aber gut und gerne auf sie verzichten.

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