Glück auf

Und an den Bäumen...

Aber letztlich ein Zeichen, wie man sich gegenseitig geprägt hat.

Bei diesen Zeilen kommt mir mein Urlaub ziemlich nahe. Von der Tastatur aus quasi zum Greifen nah. Und einmal mehr fällt mir in diesem Moment zwischen bloß nichts vergessen, noch eben schnell und ach, das wollte ich doch… ein lieber ehemaliger Kollege ein. Räumte man im gemeinsamen Redaktionsbüro vor dem Urlaub die Sachen zusammen, nahm wieder einmal Abschied von der Topfblume (weil die Kollegen sie doch nicht gießen, gleichwohl aber ihren Niedergang beklagen, weil sie ja immer so schön Farbe in den Alltag bringt) und nahm eine letzte Spülung der Kaffeetasse vor (die nach den freien Wochen stets eine Suchaktion, eher aber Ersatz brauchte), griff der Kollege verbal zu Heinz Erhardt: „Und an den Bäumen, Blatt für Blatt, hängt Urlaub. Schön, dass man ihn hat.“ Eine kollegiale Tradition. Spannend, dass einem manche Dinge immer wieder aus den Tiefen des Hirns in den Alltag fallen. Aber letztlich ein Zeichen, wie man sich gegenseitig geprägt hat, mit solchen Kleinigkeiten und sicher sehr viel mehr. – Und: Dass der Mensch zuweilen schlicht vermisst...

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