Jahrestag des Mauerbaus – Kranzniederlegung in Salzgitter

Salzgitter-Bad.  Redner betonen vor der Polizeidienststelle die Bedeutung der Grundwerte. Ähnliches Leid soll es nie wieder geben.

CDU-Kreisvorsitzende Andrea Kempe und Wolfgang Jainta legten einen Kranz nieder. 

CDU-Kreisvorsitzende Andrea Kempe und Wolfgang Jainta legten einen Kranz nieder. 

Foto: Udo Starke

Es war ein schwarzer Tag in der deutschen Geschichte. In der Nacht zum 13. August 1961 begann das DDR-Regime mit dem Bau der Mauer. Damit war DDR-Bürgern der Fluchtweg nach Westberlin abgeschnitten.

Traditionell legt der CDU-Kreisverband Salzgitter an der Gedenkstätte vor der Polizeidienststelle Salzgitter-Bad an diesem Jahrestag einen einen Kranz nieder. Es geht um das Gedenken, es geht um die Opfer, die bei der Flucht statt der Freiheit den Tod fanden.

Zur Erinnerung an die Teilung Deutschlands sagte die CDU-Kreisvorsitzende Andrea Kempe, die Mauer sei inzwischen zwei Jahre länger weg als sie dagewesen sei. „Man darf positiv betonen, was wir in der Zeit alles erreicht haben“, ergänzte sie. Man dürfe nie vergessen, was ein Unrechtsstaat anrichten könne und wie außerordentlich wichtig Freiheit sei, die wir in unserem Land genössen, die uns so selbstverständlich erscheine.

Auch Wolfgang Jainta, CDU-Ratsfraktion in Salzgitter, betonte während der Veranstaltung, es gehe ums Gedenken mit dem Blick auf die Opfer an der Mauer in Berlin, aber auch an der gesamten Grenze, die unzählige Familien getrennt habe. „Wir gedenken heute der Menschen, die Schaden genommen, unter Folter gelitten haben und Verhöre über sich ergehen lassen mussten. Auch den Entzug von Kindern darf man nicht vergessen“, sagte der Kommunalpolitiker im Beisein der zahlreichen Teilnehmer.

Laut Jainta geht es darum, künftig darauf zu achten, dass „unsere Grundwerte geachtet und beibehalten werden“. Man dürfe das geschichtsträchtige Datum nicht einfach „vorbeiziehen lassen“.

„Wir müssen immer wieder erinnern, welch unzähliges Leid die DDR-Bürger in dem sozialistischen Unrechtsstaat erleiden mussten. Die Handlanger sind Verbrecher gewesen und sind es heute noch. Die Mauer hat Menschen eingeschlossen, der Gedenkstein in Salzgitter-Bad soll ein Mahnmal sein“, betonte Jainta.

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