Mahnende Worte am Ehrenmal Baddeckenstedt

Baddeckenstedt.  Bürgermeister Marc Werner und Stellvertreter Wolfgang Wölke legten einen Kranz nieder und erinnerten auch im Corona-Jahr 2020.

Bürgermeister Marc Werner (links) und sein Stellvertreter Wolfgang Wölke.

Bürgermeister Marc Werner (links) und sein Stellvertreter Wolfgang Wölke.

Foto: Privat

Obwohl das Corona-Jahr 2020 mit dem Blick auf viele Gewohnheiten nicht in den gewohnten Bahnen verläuft und auch große Gedenkfeiern zum Volkstrauertag abgesagt werden mussten, kamen die Menschen am Sonntag zum besinnlichen Gedenken zusammen. So auch in der Gemeinde Baddeckenstedt, wo einige Ratsherren um Bürgermeister Marc Werner am Sonntagvormittag zum stillen Gedenken an die unzähligen Opfer in Kriegen, nach Vertreibung und Gewalt einen Kranz am Ehrenmal niederlegten.

Marc Werner startete 75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges (1939-1945) ein Gedankenexperiment: Wie war die Situation der Menschen damals? Familien konnten sich nicht mehr sehen. Das Reisen war eingeschränkt. Feiern und Feste konnten nicht mehr so stattfinden, wie die Menschen es gewohnt waren. Auf einmal war alles anders.

„In unserer heutigen Zeit können wir einen Hauch dessen fühlen, was die Menschen damals durchgemacht haben“, so Marc Werner. „Wir alle gemeinsam haben die Chance , unsere Freiheit wieder zu erlangen. Sei es im Kampf für Frieden oder – so wie derzeit – für die Gesundheit .“

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