Sportgericht sperrt Verteidiger Nkansah nach Roter Karte in Lotte

Braunschweig.   Beim Spiel in Lotte hat Stefefn Nkansah eine Rote Karte gesehen. Einen Ersatz für den Braunschweiger Abwehrspieler hat die Eintracht bereits.

Eintracht Braunschweig muss im Abstiegskampf der 3. Fußball-Liga für zwei Spiele auf seinen Abwehrchef Steffen Nkansah verzichten.

Eintracht Braunschweig muss im Abstiegskampf der 3. Fußball-Liga für zwei Spiele auf seinen Abwehrchef Steffen Nkansah verzichten.

Foto: Florian Kleinschmidt / BestPixels.de

Zwei Spiele muss Eintracht Braunschweig auf Steffen Nkansah verzichten. Der Abwehrspieler des Fußball-Drittligisten hatte im vergangenen Auswärtsspiel bei den Sportfreunden Lotte in der 62. Minute die Rote Karte gesehen und wurde nun vom DFB-Sportgericht für die Partien gegen 1860 München sowie den VfL Osnabrück gesperrt.

Eintracht-Trainer André Schubert muss seine Defensivabteilung umbauen. Dreimal in Folge spielten die Löwen zuletzt zu null. Das war auch ein Verdienst von Nkansah. Gegen Lotte erwischte der Innenverteidiger allerdings nicht den besten Tag und brachte sich mit einer verunglückten Kopfballrückgabe in der Szene, die zum Platzverweis führte, selbst in Bedrängnis.

Etwas ärgerlich ist, dass gleichzeitig auch Marc Pfitzner fehlt. Der Mittelfeldspieler sah in Lotte seine fünfte Gelbe Karte und ist gegen 1860 ebenfalls gesperrt. Eigentlich könnte Christoph Menz seine Position vor der Abwehr übernehmen, doch der 30-Jährige wird durch Nkansahs Sperre wahrscheinlich eher in der Innenverteidigung gebraucht. Eintracht hat mit Felix Burmeister zwar noch einen erfahrenen Abwehrspieler im Kader, doch der ehemalige Bielefelder laboriert nun schon seit einigen Wochen an Leistenbeschwerden. Am Mittwoch konnte der 29-Jährige ein weiteres Mal nicht mit der Mannschaft trainieren, er absolvierte dafür ein individuelles Programm. Aller Voraussicht nach wird ein Einsatz für Burmeister am Samstag gegen 1860 München aber zu früh kommen.

Ein weiterer Kandidat als Ersatz für Nkansah wäre Nils Rütten, der seine Rot-Sperre gerade abgesessen hat. Menz verfügt allerdings über mehr Erfahrung als der 23-Jährige und dürfte deshalb die erste Wahl von Schubert für den Posten in der Abwehrzentrale neben Robin Becker sein. Rütten könnte dafür Pfitzners Platz im Mittelfeld einnehmen. Doch da melden auch noch andere Spieler Ambitionen an. Zum Beispiel Yari Otto. Der Youngster konnte zuletzt positiv auf sich aufmerksam machen und verfügt außerdem über die größeren Offensivqualitäten. Ein Pluspunkt, der den Kampf um einen Platz in der Startelf entscheiden könnte.

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