Eintracht Braunschweig gewinnt 3:0 in Uerdingen

Duisburg.  Eintracht Braunschweig siegt in Uerdingen mit Toren von Janzer (21.), Bär (55.) und Feigenspan (75.) und verschafft sich Luft im Abstiegskampf.

Uerdingens Connor Krempicki und Eintracht-Torschütze Manuel Janzer.

Uerdingens Connor Krempicki und Eintracht-Torschütze Manuel Janzer.

Foto: Mario Hommes / imagoi

Der Druck war groß, doch Eintracht Braunschweig hat ihm standgehalten. Nachdem einige Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt in der 3. Fußball-Liga vorgelegt hatte, zogen die Blau-Gelben am Ostermontag gegen den KFC Uerdingen nach. Durch den 3:0 (1:0)-Erfolg beim Klub aus dem Ruhrgebiet machten die Löwen in der Tabelle letztlich sogar einen Sprung nach vorne und sind nun Vierzehnter.

Janzer bringt Eintracht Braunschweig auf die Siegerstraße

Manuel Janzer hatte die Gäste aus Niedersachsen in der ersten Hälfte mit seinem zweiten Saisontor auf die Siegerstraße gebracht. Nach der Pause legten Marcel Bär und Mike Feigenspan und machten den deutlichen Erfolg perfekt. Zwischendurch hatte die Eintracht aber auch Glück, dass Uerdingens Maximilian Beister einen Elfmeter an den Pfosten schoss (42.).

Eintracht-Trainer Schubert musste Nehrig-Ausfall kompensieren

Eintracht-Trainer André Schubert hatte im Duisburger Stadion, in dem der KFC seine Heimspiele austrägt, auf eine Taktikänderung gesetzt, um den verletzungsbedingten Ausfall von Leistungsträger Bernd Nehrig aufzufangen: Statt im 4-3-3 setzte der Coach in der Abwehr wieder auf eine Fünferkette, die die Löwen in dieser Saison schon einige Male praktiziert hatten.

Davor teilten sich Marc Pfitzner und Kapitän Stephan Fürstner die Aufgaben im zentralen Mittelfeld. Kompaktheit war gegen Uerdingen zunächst das oberste Gebot, wobei die Braunschweiger in den ersten 30 Minuten trotzdem die torgefährlichere Mannschaft waren.

trockener Flachschuss aus dem Getümmel

Bereits vor seinem Führungstreffer hatte Janzer das 1:0 für die Gäste auf dem Fuß. Nach einer scharfen Hereingabe von Sturmkollege Bär kam der Linksaußen der Braunschweiger mit gestrecktem Bein an den Ball, verfehlte aber das Tor aus Nahdistanz (15.). Sechs Minuten später machte er es besser.

Nach einer Ecke der Eintracht bekamen die Uerdinger den Ball nicht aus der Gefahrenzone, Janzer beendete das Getümmel mit einem trockenen Flachschuss ins Netz und gleichzeitig seine Durststrecke. Seit dem 13. Spieltag hatte er nicht mehr für die Blau-Gelben getroffen.

Elfmeter für Uerdingen – aber kein Tor

Vom KFC kam auch nach dem Rückstand wenig, die Gastgeber setzten ihre schwachen Auftritte in der Rückrunde fort. Trotzdem hatten sie die Chance zum Ausgleich, als Christian Dorda Braunschweigs Robin Becker den Ball im Strafraum an die Hand schoss – Elfmeter für Uerdingen. Doch Beister scheiterte am Pfosten.

In der zweiten Hälfte wurde die Partie dann bald zu einer klaren Angelegenheit für die Eintracht, dank eines Geistesblitzes des überragenden Bär. Eintrachts Stürmer spitzelte Uerdingens Torwart einen fast schon sicheren Ball noch aus den Händen und schaltete anschließend schnell. Aus spitzem Winkel brachte er den Ball zum 2:0 im leeren Tor unter (52.).

Feigenspan trifft zum Endstand

Damit war das Spiel praktisch entschieden. Uerdingen zeigte nicht mehr die Moral, die nötig gewesen wäre, die Begegnung noch zu drehen. Eintracht hatte nun leichtes Spiel und hätte mehr Tore erzielen können, aber erst der eingewechselte Feigenspan machte bei einem Konter mit dem 3:0 alles klar (75.). Wieder sah die Defensive des KFC schlecht aus. Doch das war den Braunschweigern an diesem Abend völlig egal.

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