Eintracht Braunschweig verliert gegen Hansa Rostock

Braunschweig.  Gegen Rostock lässt Eintracht Braunschweig Punkte liegen. Das hatten sich die Löwen durchaus selbst zuzuschreiben.

Braunschweigs Torwart Jasmin Fejzic nach dem Treffer zum 0:2.

Braunschweigs Torwart Jasmin Fejzic nach dem Treffer zum 0:2.

Foto: Florian Kleinschmidt / BestPixels.de

Fußball-Drittligist Eintracht Braunschweig musste die zweite Saisonniederlage hinnehmen. Hansa Rostock entführte vor 22.179 Zuschauern, davon rund 2300 Hansa-Anhänger, mit dem 2:1 (2:1)-Erfolg drei Punkte aus dem Eintracht-Stadion. Dabei musste sich der Tabellenführer die Punktverluste selbst ankreiden, denn beide Gästetreffer kamen nach Defensivschwächen zustande.

Eintracht-Trainer Flüthmann schickte Uerdingen-Elf aufs Feld

Eintracht-Trainer Flüthmann schickte die Formation auf das Feld, die zuletzt beim 2:1-Sieg gegen Uerdingen begonnen hatte. Die Anfangsphase gehörte den überraschend offensiv beginnende Rostockern. Und die legten einen Blitzstart hin. Nach drei Minuten hämmerte Nico Neidhart den Ball zum 0:1 ins Braunschweiger Tor.

Dabei schien die Eintracht-Defensive noch in der Länderspielpause zu befinden. Aaron Opoku und Korbinian Vollmann konnten sich ungestört den Ball zuspielen und Neidhart nutzte das diese Freiheit zur Führung.

Eintracht Braunschweig mit schlechter Defensive

Eintracht benötigte eine Viertelstunde um sich zu berappeln. Dann hatte Nick Proschwitz nach einem Freistoß von Martin Kobylanski die erste Chance, köpfte jedoch über das Hansa-Tor. Kurz darauf (19.) war Marcel Bär über die rechte Seite durchgebrochen und legte auf Kobylanski zurück. Doch dessen Schuss wurde geblockt.

Dann war wieder Hansa zur Stelle. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld und Pass auf Opoku klärte Nkansah die Hereingabe – allerdings direkt zurück auf Opoku. Im zweiten Versuch machte es der Rostocker besser, spielte zu Pascal Breier, der keine Mühe hatte den Ball ins Tor (35.) zu befördern. Erneut hatte Eintrachts Defensive schlecht ausgesehen.

Kobylanski schickt Bär, der trifft zum 1:2

Doch diesmal gab die Flüthmann-Elf eine schnelle Antwort. Kobylanski legte den Ball perfekt für Bär auf, der sich auch von zwei Rostockern nicht stoppen ließ und zum 1:2 (38.) traf.

In der Pause reagierte Flüthmann. Für den angeschlagenen Nehrig kam Yari Otto, für Mike Feigenspan Manuel Schwenk. Doch zunächst passierte wenig. Rostock agierte defensiver und lauerte auf Konterchancen. Eintracht kam gegen die gut stehende Hansa-Abwehr nur selten zu torgefährlichen Szenen. Auch weil zu viele Bälle beim Gegner landeten.

Nach der Pause will Eintracht Braunschweig nichts mehr gelingen

Nach einer Kessel-Flanke verfehlte Proschwitz das Hansa-Tor (58.). Sieben Minuten später wehrte Torhüter Markus Kolke einen Becker-Schuss reaktionsschnell ab, im Nachschuss jagte Kobylanski den Ball über den Querbalken.

In der Schlussphase setzte Flüthmann mit der Einwechslung von Orhan Ademi für Kobylanski ganz auf Offensive. Rostock war fast nur noch darauf bedacht, den Vorsprung über die Zeit zu bringen, setzte nur wenige Nadelstiche in der Vorwärtsbewegung. Doch das Eintracht-Spiel blieb zu häufig zu ungenau.

Punktegewinn für Eintracht Braunschweig wäre nicht verdient gewesen

Eine weite Flanke von Kijewski köpfte Proschwitz behindert von einem Abwehrspieler neben das Rostocker Tor 78.) und auch nach Schwenks Freistoß verfehlte der Mittelstürmer per Kopf.

Im Gegenzug traf der eingewechselte Osman Altigan den Ball nicht richtig, so dass Fejzic keine Mühe hatte, zu halten. Das Anrennen der Gastgeber in den Schlussminuten wurde nicht mit einem Punktgewinn belohnt. Der wäre aber auch nicht unbedingt verdient gewesen.

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