Eintracht-Manager Peter Vollmann plant mit Martin Kobylanski

Braunschweig.  Während andere Spieler Eintracht in der Winterpause verlassen sollen, setzen die Löwen bei Martin Kobylanski auf eine Rückkehr zu alter Stärke.

Gegen Meppen wurde Martin Kobylanski (rechts, im Zweikampf mit Deniz Undav) ein- und ausgewechselt. Im nächsten Spiel gegen Magdeburg spielte der Mittelfeldspieler anschließend gar nicht.

Gegen Meppen wurde Martin Kobylanski (rechts, im Zweikampf mit Deniz Undav) ein- und ausgewechselt. Im nächsten Spiel gegen Magdeburg spielte der Mittelfeldspieler anschließend gar nicht.

Foto: Florian Kleinschmidt / BestPixels.de

So schnell wird es wohl nicht gehen, dass sich Eintracht-Trainer Marco Antwerpen noch an den Weihnachtstagen über ein Geschenk seines Sportdirektors Peter Vollmann in Form einer Verstärkung für die Rückrunde freuen kann. Braunschweigs Fußball-Drittligist ist auf der Suche nach neuen Spielern, doch Vollmann geht nicht davon aus, dass die Löwen noch in diesem Jahr Vollzug melden können. „Ich gehe davon aus, dass wir erst Anfang Januar so weit sind“, sagt der Sportdirektor.

Eine große Einkaufsoffensive wie in der vergangenen Winterpause ist aber nicht geplant. Die Braunschweiger wollen sich auf ein, zwei Positionen gezielt verstärken, deshalb möchte Vollmann Schnellschüsse auch vermeiden. „Wenn wir einen Spieler holen, muss das einer sein, der erste Elf spielt und uns sofort weiterhilft“, erklärt er. Daher will er sich im Zweifel für die vermeintlich optimale Lösung lieber ein paar Tage länger Zeit lassen. „Es ist kein Geheimnis, dass wir auf der Suche nach einer Verstärkung für die Offensive sind“, sagt der Sportdirektor. Doch auch für die Mittelfeld-Zentrale sowie in der Innenverteidigung sind Nachrüstungen nicht ausgeschlossen.

Das hängt unter anderem auch davon ab, ob einige Spieler die Eintracht im Januar verlassen. Kandidaten gibt es einige, wie zum Beispiel die Talente Leon Bürger und Nick Otto, die in dieser Saison bisher noch gar nicht zum Zug kamen, oder Steffen Nkansah und Ersatztorwart Marcel Engelhardt, die zuletzt bei den Löwen nicht die Entwicklung hinlegten, auf die sie und der Klub hofften. Und auch Trainer Antwerpen sieht auf der Abgangsseite Handlungsbedarf. „Der Kader muss kleiner werden“, sagt der Coach klipp und klar. Im Optimalfall möchte er in der Rückrunde mit „22, 23 Spielern“ arbeiten. Dafür müssten bis zu sechs Akteure gehen – und das ohne Neuzugänge.

Einer, mit dem die Eintracht trotz aller jüngsten Störgeräusche laut Vollmann weiter plant, ist Martin Kobylanski. Der Spielmacher und Topscorer wurde von Antwerpen gegen Meppen ein- und wieder ausgewechselt und beim 2:2 gegen Magdeburg gar nicht eingesetzt. Für einige Außenstehende deutete das bereits stark auf Abschied hin. Doch Vollmann betont: „Ich bin überzeugt, dass Martin bei uns noch eine gute Rolle spielen kann.“ Der Sportdirektor hält nichts davon, den Edeltechniker nach einer Schwächephase nun gleich wieder zum Verkauf freizugeben. „Er hat ja bei uns auch schon gezeigt, was für einen Wert er haben kann. Und wir haben einen Trainer mit genug Erfahrung, solche Spieler auch wieder hinzubekommen“, sagt Vollmann.

Allerdings weiß man im Fußball nie und bis Ende Januar ist noch viel Zeit. Vielleicht werden in den nächsten Tagen einige Eintracht-Profis ihre Situation überdenken und im neuen Jahr einen Vereinswechsel anstreben. Es bleibt in den nächsten Wochen also spannend.

Gewissheit gibt es dagegen an anderer Stelle. Der Deutsche Fußball-Bund hat nämlich die Spieltage 24 bis 32 zeitgenau terminiert:

24. Spieltag: Eintracht – Lautern (Samstag, 15. Februar, 14 Uhr)

25. Spieltag: Würzburg – Eintracht (Samstag, 22. Februar, 14 Uhr)

26. Spieltag: Eintracht – Uerdingen (Samstag, 29. Februar, 14 Uhr)

27. Spieltag: Rostock – Eintracht (Montag, 9. März, 19 Uhr

28. Spieltag: Eintracht – Viktoria Köln (Samstag, 14. März, 14 Uhr)

29. Spieltag: Halle – Eintracht (Dienstag, 17. März, 19 Uhr)

30. Spieltag: Eintracht – Bayern München II (Fr., 20. März, 19 Uhr)

31. Spieltag: Unterhaching – Eintracht (Samstag, 28. März, 14 Uhr)

32. Spieltag: Eintracht – Großaspach (Samstag, 4. April, 14 Uhr)

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