Eintracht-Trainer Antwerpen bittet zum Startelf-Casting

Belek.  Der Trainer des Fußball-Drittligisten Eintracht Braunschweig spricht über seine Erwartungen an die Tests gegen Vaduz und Craiova.

Marco Antwerpen will in den Tests Fortschritte sehen.

Marco Antwerpen will in den Tests Fortschritte sehen.

Foto: Lars Rücker

Die Gegner der beiden Testspiele am Sonntag im Trainingslager in Belek sind für Marco Antwerpen erstmal zweitrangig. Natürlich könne er die Drittligafußballer von Eintracht Braunschweig per Videoanalyse darauf vorbereiten, sagt der Trainer, aber dann spielen beide Mannschaften womöglich ganz anders, weil sie ebenfalls etwas ausprobieren.

Deswegen will der 48-Jährige vor allem die Fortschritte aus der Arbeit der vergangenen Tage sehen – trotz der Erschöpfung, die er seinen Spielern gegen Ende des Türkei-Aufenthalts zugesteht. „Wir wollen gut gegen den Ball arbeiten, wollen die Situationen erkennen, in denen wir ins Gegenpressing gehen können und in der Spieleröffnung Sicherheit gewinnen“, sagt Antwerpen. Um 11:30 Uhr erfolgt der Anpfiff der Partie gegen Vierten der rumänischen 1. Liga CS Universitatea Craiova. Von 15 Uhr an testen die Löwen gegen den FC Vaduz. Der Klub aus Liechtenstein spielt in der 2. Liga der Schweiz. Die 21 Feldspieler teilen sich die Spielzeit. Bei den Torhütern soll Jasmin Fejzic wohl 90 Minuten absolvieren – Marcel Engelhardt und Yannik Bangsow erhalten 45 Minuten.

Über die genaue Aufteilung wollte Antwerpen noch nichts sagen, auch nicht, ob eine Elf potenziell die sein könnte, die auch zum Start der Restrunde auf dem Rasen steht. Nur so viel sagte der Trainer: „Jeder Feldspieler soll die Chance haben über 90 Minuten einen rauszuhauen, um sich interessant zu machen.“ Denn am 26. Januar tritt die Eintracht bereits auswärts bei den Münchner Löwen an.

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