Eintracht Braunschweig gewinnt das zweite Testspiel mit 2:1

Belek.  Die erste Partie gegen den rumänischen Club CS Universitatea Craiova ging mit 0:2 verloren. Gegen den FC Vaduz siegte Eintracht mit 2:1.

Eintrachts Felix Burmeister schlägt den Ball im Testspiel gegen den FC Vaduz aus der Gefahrenzone.

Eintrachts Felix Burmeister schlägt den Ball im Testspiel gegen den FC Vaduz aus der Gefahrenzone.

Foto: Lars Rücker

Zwei Testspiele an einem Tag galt es für den Drittligisten Eintracht Braunschweig am Sonntag zu bestreiten. Das erste Spiel startete um 11 Uhr Ortszeit im türkischen Belek, das zweite folgte um 15 Uhr. Trainer Marco Antwerpen wollte sehen, was die letzten Tage im Trainingslager mit der Mannschaft gemacht haben. Die Bilanz fällt gemischt aus: Das erste Spiel verlor die Eintracht mit 0:2 gegen den rumänischen Club CS Universitatea Craiova. Das zweite Testspiel gegen den FC Vaduz hingegen konnte die Eintracht mit 2:1 für sich entscheiden. Aber: In beiden Spielen zeigte die Mannschaft ein anderes Gesicht als noch im Dezember.

Das erste Testspiel: Eintracht fing gut an

Sein erstes Testspiel im Trainingslager hat Fußball-Drittligist Eintracht Braunschweig gegen CS Universitatea Craiova mit 0:2 (0:0) verloren. Das Team von Marco Antwerpen war zunächst gut drauf. Am Ende ging der Mannschaft aber etwas die Puste aus. Von Beginn an war ein anderes Gesicht zu sehen als das, was sie noch im Dezember gezeigt hatte. Die Löwen zogen ein passables Kurzpassspiel auf, initiierten viele Angriffe über den starken Niko Kijewski. Die wurden aber nur allzu häufig vergeben. Und vereinzelt störten auch Ballverluste das Eintracht-Spiel, die häufig zu gefährlichen Kontern der Rumänen führten, die robust auftraten.

Im zweiten Durchgang wechselte Craiova die nominelle A-Elf ein. Gegen die frischen Spieler machte es Eintracht zunächst gut, ein Ballverlust in der gegnerischen Hälfte führte aber erneut zum Konter und zum 0:1 für Craiova. Valentin Mihaila traf in der 54. Minute. Die Löwen machten jedoch weiter wie zuvor.

Es folgte eine kurze Rudelbildung, weil Craiovas Kapitän Alexandru Cicaldu Yari Otto nach einem normalen Zweikampf anspuckte. Kurz vor dem Ende (83.) rutschte Torwart Jasmin Fejzic der Ball nach einer Ecke durch die Finger, was zum 0:2 führte. Benjamin Kessel und Martin Kobylanski verpassten im Anschluss die Möglichkeit zum Ausgleichstreffer.

Die Aufstellung der Eintracht im ersten Testspiel:

Fejzic - Kessel, Becker, Nkansah, Kijewski - Kammerbauer, Fürstner, Wiebe - Otto, Kobylanski - Ademi.

Das zweite Testspiel: Abschlussstark, dafür chaotischer

Fußball-Drittligist Eintracht Braunschweig gewinnt am Sonntagnachmittag den zweiten Test im Trainingslager in der Türkei gegen den FC Vaduz aus Liechtenstein mit 2:1 (2:0). Das Spiel der Eintracht war lange nicht so flüssig wie das bei der 0:2-Niederlage gegen Craiova am Vormittag.

Dafür zeigten sich die Löwen torgefährlich. Nick Proschwitz (21.) und Marcel Bär (24.) brachten Eintracht nach gut vorgetragenen Umschaltsituationen in Führung. Allerdings war das Spiel wilder, häufiger wurden die Bälle lang geschlagen. Nach der Halbzeit ersetzte Yannik Bangsow Marcel Engelhardt im Tor.

Nun gab es weniger gelungene Offensivaktionen. Vaduz drückte, blieb aber ungefährlich. Die Eintracht vergab ihre zahlreichen Chancen in der Schlussphase. Vaduz traf noch zum Anschluss (87.).

Die Aufstellung der Eintracht im zweiten Testspiel:

Engelhardt (46. Bangsow) - Goden, Burmeister, Ziegele, Amade - Pfitzner - Schwenk, Putaro - Feigenspan, Proschwitz, Bär.

Yari Otto im Trainingslager von Eintracht Braunschweig
Yari Otto im Trainingslager von Eintracht Braunschweig

In nicht einmal zwei Wochen geht die Saison weiter

Die 21 Feldspieler der Eintracht teilen sich die Spielzeit der beiden Spiele. Der Trainer sagte: „Jeder Feldspieler soll die Chance haben über 90 Minuten einen rauszuhauen, um sich interessant zu machen.“ Am 26. Januar tritt die Eintracht bereits auswärts bei den Münchner Löwen an.

So lief das Trainingslager bisher:

Die Arbeit von Torwartcoach Ronny Teuber

Eintrachts Stephan Fürstner im Interview

Das Leben im Trainingslager: Wer teilt sich ein Zimmer?

Kammerbauer will bei Eintracht den Schritt nach vorn machen

Eintracht will bei Transfers keinen Schnellschuss riskieren

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