US-Profi Henry Pwono verlässt die Löwen-Basketballer

Braunschweig.  Der Flügelspieler kam nach der Verpflichtung von Jairus Lyles als überzähliger ausländischer Profi nicht mehr zum Zug und geht in die ProA.

Henry Pwono bei seinem letzten Einsatz für die Löwen im Heimspiel gegen Hamburg.

Henry Pwono bei seinem letzten Einsatz für die Löwen im Heimspiel gegen Hamburg.

Foto: Florian Kleinschmidt / Florian Kleinschmidt/BestPixels.de

Beim Erstligisten Braunschweig konnte er sich nicht durchsetzen, nun versucht es Henry Pwono eine Klasse tiefer. Die Löwen gaben die Vertragsauflösung und seinen Wechsel zu einem nicht genannten Pro-A-Team bekannt. Der neue Klub will den Transfer erst am Freitag veröffentlichen, wohl um ein Überraschungsmoment zu nutzen. Mögliche Hinweise auf seinen neuen Arbeitgeber gab Pwono allerdings selbst in den sozialen Medien: In der Story seines Instagram-Accounts postete der US-Profi in den vergangenen Tagen mehrfach Bilder aus Rostock - der Heimat der Seawolves, aktuell Tabellenzwölfter der Pro A.

Die Braunschweiger bekommen mit der Abwanderung Pwonos ihren überzähligen ausländischen Profi von der Gehaltsliste. Trainer Pete Strobl hatte bei der Verpflichtung seines guten Bekannten aus seiner heimischen Basketballschule vor allem die Arbeitsmoral und die integrativen Kräfte des 28-Jährigen angepriesen, der ihm das Team zusammenhalte sollte. Dies beides erfüllte Pwono wohl auch vorbildlich. „Wir danken Henry für seinen tollen Einsatz und seine einwandfreie Einstellung“, sagt Löwen-Sportdirektor Sebastian Schmidt.

Doch sportlich erwies sich das aus der zweiten finnischen Liga gekommene Muskelpaket als zu langsam und konnte auch nicht den Vorschusslorbeeren als „Verteidigungsmaschine“ gerecht werden. Die Löwen verpflichteten Anfang Dezember Jairus Lyles, und für Pwono war fortan kein Platz mehr im Zwölferkader. Daran hätte sich laut Schmidt zeitnah voraussichtlich nichts geändert. „Er ist mit dieser für ihn bestimmt nicht einfachen Situation sehr professionell umgegangen und hat sich ohnehin immer vorbildlich in den Dienst der Mannschaft gestellt“, lobte der Sportchef.

Nun nutzte Pwono die Gelegenheit, in der ProA wieder Spielzeit zu bekommen und vielleicht dort eine tragende Rolle spielen zu können. Bei den Löwen hatte er acht Partien mit durchschnittlich zwölf Minuten Einsatzzeit bestritten, in denen er auf 3,1 Punkte/2,4 Rebounds kam.

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