Calberlah kommt: Derby-Wiedersehen in Isenbüttel

Isenbüttel.  Fußball-Bezirkspokal: Derbyzeit, zweiter Teil! Der MTV Isenbüttel empfängt am Donnerstag den Nachbarn vom SV GW Calberlah.

Die Vorfreude auf das Derby, sie könnte bei den Trainern von Sebastian Wagner-Reyes (grünes Trikot, Calberlah), Jan-Philipp Helms (li.) und Tim Wiesner (hinten, beide Isenbüttel) größer sein – das liegt auch an den Englischen Wochen. 

Die Vorfreude auf das Derby, sie könnte bei den Trainern von Sebastian Wagner-Reyes (grünes Trikot, Calberlah), Jan-Philipp Helms (li.) und Tim Wiesner (hinten, beide Isenbüttel) größer sein – das liegt auch an den Englischen Wochen. 

Foto: Felix Weitner / regios24

Das erste Derby (3:3) hat Lust auf mehr gemacht – nun gibt es direkt den Nachschlag: Am Donnerstagabend (19 Uhr) bittet der MTV Isenbüttel den SV GW Calberlah zum zweiten Nachbarschaftsduell binnen fünf Tagen, das auch in Bezug auf den Sieg in der Bezirkspokal-Gruppe 13 eine wichtige Rollen spielen wird. Doch trotz des Derbycharakters und der Tabellenkonstellation hält sich die Vorfreude bei den Teams in Grenzen.

„Ich muss mir noch eine Mannschaft für Donnerstag zusammensuchen. Vielleicht gehe ich noch durch die Straßen und gucke, wer da so rumläuft...“, nimmt MTV-Trainer Rouven Lütke die Situation mit Galgenhumor. Aktuell sehe es jedenfalls sehr mau aus, was seinen Kader betrifft. „Wir haben viele angeschlagene Spieler, die ausfallen werden“, sagt Lütke.

Der Bezirkspokal ist dafür die Ursache: „Ich bin ja grundsätzlich ein Fan von diesem Modus. Aber man hätte ihn anders umsetzen müssen, die Taktung der Spiele ist zu eng“, betont der MTV-Trainer. „Ich kann auch nach wie vor nicht nachvollziehen, warum es bei uns bei drei Wechseln statt fünf bleibt.“ Damit hätte die hohe Belastung durch die Englischen Wochen entschärft werden können. Doch die Möglichkeit gab es eben nicht – und so heißt die Devise vor dem Derby für die Isenbütteler: Augen zu und durch. Lütke: „Wir sind froh, wenn das vorbei ist.“

Bei den Gästen aus Calberlah sieht die Lage zwar nicht ganz so düster aus, aber auch SV-Trainer Stefan Timpe hebt hervor: „Unser Fokus liegt zehn Tage weiter, nämlich auf dem Ligastart.“ Blessuren oder Verletzungen aus dem Pokal braucht es da auf keinen Fall. „Aber es ist auch ein Derby, gegen das Nachbardorf hängen sich die Jungs noch mal mehr rein und wollen alles geben“, so Timpe. Deswegen wird es aus seiner Sicht ein Drahtseilakt zwischen dem üblichen Derby-Elan und Verletzungsprävention.

Was das Spiel selbst betrifft, darf vieles wieder wie am Sonntag beim 3:3-Remis laufen. Bis auf zwei Dinge: „Entweder verteidigen wir zwei statt nur eine von vier MTV-Chancen konsequenter – oder wir nutzen vorne mehr als nur drei von unseren acht, neun Torschüssen“, sagt Timpe – dann würde sich sein Team die drei Punkte holen, die es schon am Sonntag verdient gehabt hätte. Wobei: Mit Blick auf den Gruppensieg braucht es die drei Zähler nicht. „Das ist die Tabelle, die uns im Moment am allerwenigsten interessiert“, so Timpe.

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