Strafstoß beschert Isenbüttel Derbysieg gegen Calberlah

Isenbüttel.  Fußball-Bezirkspokal: Der MTV Isenbüttel gewinnt das Rückspiel gegen den SV Calberlah – und darf sich über Platz 1 freuen.

Knapp die Nase vorn: Fabian Linde (rechts) und der MTV Isenbüttel setzten sich mit 2:1 gegen Ardit Zeqiri (links) und den SV Calberlah durch. Ein Strafstoß sorgte letztlich für die Entscheidung. 

Knapp die Nase vorn: Fabian Linde (rechts) und der MTV Isenbüttel setzten sich mit 2:1 gegen Ardit Zeqiri (links) und den SV Calberlah durch. Ein Strafstoß sorgte letztlich für die Entscheidung. 

Foto: Felix Weitner / regios24

Ein Spiel für Fußball-Ästheten war es nicht, doch das wird den Anhängern des MTV Isenbüttel herzlich egal sein. Schließlich feierte ihr Team im Derby einen knappen 2:1 (1:1)-Erfolg gegen den SV Grün-Weiß Calberlah. Dank des Triumphs gegen den Nachbarn eroberten die Hehlenrieder in der Bezirkspokal-Gruppe 13 außerdem auch noch die Tabellenführung.

Es war ein langer Abschlag, der die Entscheidung einleiten sollte, denn MTV-Keeper Sören Rang überrumpelte damit die Calberlaher Hintermannschaft regelrecht. Fabian Linde und Jan-Philipp Helms waren zur Stelle, um nach dem ersten Aufsetzen am Strafraum für Gefahr zu sorgen – und verlängerten die Kugel über SVC-Torwart Philipp Korsch hinweg. Doch der Ball wurde noch von der Linie gekratzt, die Gäste wollten schon aufatmen. Da ertönte jedoch die Pfeife des Schiedsrichters: Linde war kurz nach der Verlängerung des langen Balls gefoult worden. Den fälligen Strafstoß verwandelte Ömer Gökkus flach links zum 2:1 (67.), das zugleich der Endstand sein sollte.

Dabei waren es eigentlich die Grün-Weißen, die nach Spielbeginn die ersten Duftmarken gesetzt hatten. Der Schuss von Phil Sokolowski (8.) wurde aber noch von Rang an den Pfosten gelenkt. Merlin Plagge setzte zehn Minuten später, als er frei durch war, den Ball neben das MTV-Tor.

Danach war Isenbüttel besser im Spiel – und ging nach einer halben Stunde auch in Führung: In Folge eines unzureichend geklärten Eckballs spielte Ömer Gökkus den Ball in den Strafraum, Marian Meinecke kam frei zum Schuss – und versenkte die Kugel abgeklärt zur 1:0-Führung für die Gastgeber.

Calberlahs Antwort erfolgte kurz vor der Pause: Nach einem Ballgewinn tief in Isenbüttels Hälfte landete der Ball im Zentrum bei Gian-Luca von Spiczak-Brzezinski. Die Nummer 13 des SVC bewies Übersicht, steckte durch auf den gestarteten Sebastian Wagner-Reyes, der aus Kurzdistanz keine Mühe hatte einzunetzen (43.). Doch ein weiterer Treffer wollte Calberlah nicht mehr gelingen, so dass schließlich eben der Strafstoß von Ömer Gökkus das Derby entschied.

„Das war ein Gurkenkick“, erklärte SV-Coach Stefan Timpe, der aber auch Verständnis für die Akteure zeigte. „Man hat den Spielern die Belastung angesehen, das war in den letzten Wochen einfach brutal.“ Sein Gegenüber Rouven Lütke fand derweil, „dass Calberlah am Anfang Dampf gemacht hat. Mit zunehmender Spieldauer wurden wir aber stärker. Gerade das Anlaufverhalten hat sich in Hälfte 2 verbessert“, so der MTV-Trainer, der mit Blick auf personelle Wechsel sagte: „Einige haben die Chance genutzt und sich in den Fokus gespielt.“

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