Wahrenholz siegt nach turbulenten Finale 3:2 gegen Lupo II

Wahrenholz/Brome.  Der VfL macht es gegen die Wolfsburger in der Fußball-Bezirksliga 1 B unnötig spannend. Brome spielt 0:0.

Der VfL Wahrenholz (beim Kopfball Marcell Meyer) behielt mit 3:2 gegen Lupo II (li. Ante Rezic) die Oberhand.

Der VfL Wahrenholz (beim Kopfball Marcell Meyer) behielt mit 3:2 gegen Lupo II (li. Ante Rezic) die Oberhand.

Foto: regios24 / oh

Für die beiden Nordkreis-Teams in der Fußball-Bezirksliga 1 B gab es am Sonntag Punkte. Einen fuhr der FC Brome zuhause gegen den FC Türk Gücü Helmstedt (0:0) ein, drei wanderten auf das Konto vom VfL Wahrenholz, der die Oberliga-Reserve von Lupo Martini Wolfsburg mit 3:2 (1:1) bezwang.

FC Brome – FC Türk Gücü Helmstedt 0:0. Die Tore auf dem A-Platz der Bromer Burgherren waren an diesem Spieltag verrammelt. Für die Bromer ist dieser Punkt gegen den Aufsteiger, der sich kürzlich noch kräftig auf dem Transfermarkt bedient hat, sicherlich mehr wert als für die Gäste aus Helmstedt.

VfL Wahrenholz – Lupo Martini Wolfsburg II 3:2 (1:1). Tore: 1:0 Balke (34.), 1:1 Meyer (35.), 2:1 Balke (55.), 3:1 Schön (70.), 3:2 Oliverio (78.). Rot: M. Balti (90., Lupo II), O. Balti (90., Lupo II).

„Das war ein hartes Stück Arbeit.“ VfL-Coach Thorsten Thielemann musste nach dem knappen Heimerfolg kräftig durchschnaufen. „Nach dem 3:1 haben wir uns zu tief reinfallen lassen“, bemängelte der Trainer, dass sein Team nicht auf den vierten Treffer gegangen ist. So blieb Lupos Reserve trotz bester Konterchancen, die Wahrenholz „schlecht ausgespielt“ hatte, irgendwie immer noch im Spiel – erst recht nach dem Anschlusstreffer durch Ivan Oliverio (78.). 3:2, mit Nachspielzeit noch eine gute Viertelstunde zu spielen – es wurde hitzig und in der Schlussphase nahm die Partie ein unrühmliches Ende. Zwei Lupo-Akteuren seien „ein bisschen die Nerven durchgebrannt,“ möchte Thielemann die Platzverweise nach Unsportlichkeiten nicht überbewerten, denn ansonsten sei Lupos Auftreten tadellos gewesen. Über die drei Punkte freute er sich so oder so – auch, wenn es „Dreckssieg“ war.

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