Fußball-Kreisliga

Schwülper und Kästorf II stolpern jeweils zu Hause

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Nach zwei Siegen zum Auftakt kassierte der SSV Kästorf II (in Rot) mit dem 2:4 gegen Leiferde (in Blau) seine erste Saisonniederlage.

Nach zwei Siegen zum Auftakt kassierte der SSV Kästorf II (in Rot) mit dem 2:4 gegen Leiferde (in Blau) seine erste Saisonniederlage.

Foto: Sebastian Priebe / regios24

Gifhorn.  Der SV Triangel erklimmt durch einen 1:0-Sieg beim FC die Tabellenspitze der Fußball-Kreisliga B. Müden belohnt sich für seine Geduld.

Die beiden mit sechs Punkten gestarteten Mannschaften in der Fußball-Kreisliga B mussten am 3. Spieltag jeweils eine Heimniederlage hinnehmen. Der FC Schwülper verlor mit 0:1 gegen den neuen Tabellenführer SV Triangel, der SSV Kästorf II musste sich der SV Leiferde mit 2:4 geschlagen geben. Der TuS Müden-Dieckhorst freute sich derweil über den ersten Saisonsieg.

FC Schwülper – SV Triangel 0:1 (0:1). Tor: 0:1 Schöpke (25.).

Triangel-Coach Viktor Weißgerber freute sich darüber, „dass unser Matchplan zu 100 Prozent aufgegangen ist. Wir haben Schwülper sich 90 Minuten lang austoben lassen, bis hintenraus viele Angriffe verpufft sind. Und zwischendurch haben wir selbst den Lucky Punch gesetzt. Ich bin absolut zufrieden.“

Seine Mannschaft habe sich den Sieg mit einer kollektiven Defensivarbeit verdient, dabei aber auch eine Portion Glück gebraucht. In der Anfangsphase habe der FC zwei, drei gute Gelegenheiten ausgelassen, im zweiten Durchgang „hat uns unser Torwart Jannick Koch die drei Punkte gerettet. Weißgerber betonte: „Aus meiner Sicht kann bei der individuellen Klasse und dem Tempo der Aufstieg nur über Schwülper gehen.“

SSV Kästorf II – SV Leiferde 2:4 (0:1). Tore: 0:1 Jaenisch (12.), 0:2 Penz (47.), 0:3 Hennecke (55.), 1:3 Krause (59.), 2:3 Bier (62.), 2:4 Penz (75./HE). Gelb-Rot: SSV II (75.).

Die Leiferder boten eine starke Leistung und verdienten sich so den Auswärtserfolg. Jedoch brauchte es einen, so SSV-Spielertrainer Waldemar Bier, „mehr als fragwürdigen Handelfmeter, der für uns zum Genickbruch wurde“. Die Gastgeber gerieten dadurch in Unterzahl – und kassierten zudem per Elfmeter den entscheidenden vierten Gegentreffer. Zuvor war der SSV drauf und dran gewesen, den 0:3-Rückstand zu egalisieren. Bier selbst hatte das 3:3 auf dem Kopf – es fehlten nur Zentimeter. Letztlich sei den Kästorfern zum Verhängnis geworden, „dass wir nach der Halbzeitpause geschlafen und zwei Gegentore gefangen haben“, sagte Bier.

TuS Müden-Dieckhorst – TSV Hillerse II 1:0 (0:0). Tor: 1:0 Berg (89.). Gelb-Rot: Siewert (Hillerse/86.).

Hillerse blieb seiner bisherigen Linie treu, stand kollektiv sehr tief und verteidigte mit Mann und Maus. „Wir hatten zwar gefühlte 80 Prozent Ballbesitz, sind aber kaum zu Abschlüssen gekommen“, schilderte Sven-Arne Börner, Müdens Trainer. „Hillerse hat das gut gemacht, hatte nach vorne aber eigentlich gar nichts. Wir wussten, dass wir geduldig bleiben müssen – das haben wir getan, und kurz vor Schluss haben wir uns dafür eben auch noch belohnt“, fasste der TuS-Coach zusammen, der sich über den ersten Saisonsieg seiner Mannschaft und „drei ganz wichtige Punkte“ freute.

TSV Meine – SV Meinersen-Ahnsen-Päse 0:6 (0:3). Tore: 0:1 Karg (18.), 0:2 Langner (24./FE), 0:3 Maanouk (41.), 0:4 Tietje (55.), 0:5 Joos (78.), 0:6 Langner (88.).

Meines Trainer Roman Huck ärgerte sich nicht etwa über die Leistung seiner Mannschaft, denn die habe über weite Strecken gestimmt. Er ärgerte sich aber darüber, dass das Ergebnis am Ende so deutlich ausfiel, obwohl „Meinersen keinen wirklich herausgespielten Treffer erzielt hat. Wir sahen allerdings bei Standardsituationen einfach nicht gut aus.“ Mal habe die Zuordnung nicht gestimmt, mal seien die Gäste Zentimeter vor den Meinern am Ball gewesen, und zweimal „haben wir es nicht geschafft, den Ball sauber wegzuschlagen“, schilderte der TSV-Coach. Hinzu kam, dass er nach nur rund 20 Minuten mit Tim Botterbrodt eine zentrale Stütze verletzt auswechseln musste. „Wir haben auch nach dem 0:2 versucht, dagegenzuhalten. Mit dem 0:4 war die Sache dann aber gelaufen“, sagte Huck.

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