Härke-Pokal findet in diesem Jahr nicht statt

Peine.  Die teilnehmen Vereine werden mit einem kleinen Trostpreis der Brauerei versorgt.

Die Verantwortlichen Carsten Schild, Günter Brand und Hans-Hermann Buhmann mussten den Pokal absagen.

Die Verantwortlichen Carsten Schild, Günter Brand und Hans-Hermann Buhmann mussten den Pokal absagen.

Foto: Lukas Schneider / regio-press

Die Entscheidung fiel den Verantwortlichen sichtlich schwer – auf einer Pressekonferenz wurde am Dienstagnachmittag die Nichtaustragung des Fußball-Härke-Pokals bekanntgegeben. Einen kleinen Trostpreis gibt es für 17 Mannschaften dennoch.

„Das Zeitfenster wird aktuell immer enger und wir haben uns nach intensiver Beratung dazu entschlossen, den Pokal nicht stattfinden zu lassen“, berichtet Carsten Schild von der Braumanufaktur Härke. Bereits an diesem Wochenende starten der Bezirks- und der Peiner Kreispokal. Anschließend geht die Kreisliga wieder los – da bleibe keine Zeit für den altehrwürdigen Härke-Pokal. „Die Teams haben den Pokal auch immer als Vorbereitung angesehen. Dieses Szenario ist leider in diesem Jahr nicht möglich“, so Schild.

Kurze Zeit stand bei den Verantwortlichen eine Austragung zwischen den beiden Saisonhälften im Winter auf dem Ideenplan. Dieses Vorhaben wurde dann allerdings durch die natürlichen Gegebenheiten quasi unmöglich gemacht. „Es wird im Winter sehr schnell dunkel und nicht jedes Teams verfügt über eine Flutlichtanlage, um die Heimspiele auszutragen. Außerdem kann auf den meisten Plätzen im Landkreis eh nicht gespielt werden“, sagt der sportliche Leiter des Pokals, Günter Brand. Auch eine Austragung an den Nachholspieltagen der Kreisligasaison war nicht denkbar. „Wir haben uns die Sache bei dieser Herzensangelegenheit wirklich nicht leicht gemacht, aber leider können wir den Pokal nicht stattfinden lassen“, sagt der NFV-Kreisvorsitzende Hans-Hermann Buhmann zu dieser Thematik. Die Mannschaften wissen bis dato noch nicht Bescheid, aber werden in den kommenden Tagen kontaktiert – schließlich gehen die 17 Mannschaften, welche sich qualifiziert haben, nicht mit leeren Händen aus.

„Wir haben uns dazu entschlossen jedem Verein ein 100 Liter Fass Bier zu schicken. Die Leistungen in der vergangenen Saison werden damit nicht komplett vergessen“, gibt Schild auf der Pressekonferenz bekannt. Das wird vermutlich nur ein kleiner Wermutstropfen für die Teams sein, schließlich ist der Härke-Pokal zu einer echten Größe in Peine gewachsen. „Wenn ambitionierte Mannschaften nicht Meister werden, wollen sie immerhin die Qualifikation zum Härke-Pokal schaffen. Ich denke, dass das schon alles aussagt. Wir hoffen, dass im kommenden Jahr wieder alles normal ablaufen kann“, so Buhmann.

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