Lengede will weiter Ungeschlagen bleiben

Peine.  Der Landesligist empfängt den TSV Üfingen und will ans Hinspiel anknüpfen.

Beim Hinspiel in Üfingen mutierte Lengedes Mittelfeldstratege Yannick Könnecker (rechts) zum Matchwinner. Er erzielte drei Tore und lenkte den SVL zum deutlichen 5:1-Sieg. Der Landesligist will die dort gezeigte Leistung bestmöglich wiederholen.

Beim Hinspiel in Üfingen mutierte Lengedes Mittelfeldstratege Yannick Könnecker (rechts) zum Matchwinner. Er erzielte drei Tore und lenkte den SVL zum deutlichen 5:1-Sieg. Der Landesligist will die dort gezeigte Leistung bestmöglich wiederholen.

Foto: Michael Hahn / regio-press

Die Hinrunde des Fußball-Bezirkspokals ist gespielt und ohne eine große Pause geht es direkt in die Rückrunde. Die vorerst letzte englische Woche wird mit vier Duellen mit Peiner Vertretung am Donnerstag beendet. Dabei ist das Hauptaugenmerk auf die Gruppe 6 gerichtet, dort haben insgesamt drei Teams sechs Punkte und können allesamt noch den Gruppensieg einfahren.

Gruppe 5:

SV Lengede – TSV Üfingen (19 Uhr, Schachtweg 1).

Drei Kantersiege konnten die Gastgeber schon feiern – gegen Üfingen soll nun der nächste dazu kommen. „Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir das Spiel gewinnen werden“, sagt SVL-Trainer Kai Olzem. Seine Mannschaft befindet sich in einer bestechenden Frühform und sei der Favorit in jedem einzelnen Spiel. „Ich erwarte ein echtes Geduldsspiel gegen Üfingen. Die werden vermutlich genau so auftreten, wie im Hinspiel. Dort standen sie sehr tief und haben uns den Ball überlassen“, berichtet Olzem. Die Lengeder wollen gegen tiefstehende Üfinger also selber den Ball haben, um sich so Chancen zu kreieren. „Wir haben schon im Training die möglichen Spielsituationen durchgeprobt und sind bestens vorbereitet.“

Die Gastgeber werden in diesem vorerst letzten Heimspiel aus den Vollen schöpfen können. „Florian Wendt ist auch wieder fit, wird aber vermutlich noch nicht spielen“, so der SVL-Coach.

Gruppe 6:

Arminia Vöhrum – Teutonia Groß Lafferde (19 Uhr, Hainwaldweg).

Vöhrum hat große Verletzungssorgen, so große dass selbst dieses Pflichtspiel in den Hintergrund rückt. „Ich werde eine Elf zusammenbekommen, es werden aber einige Spieler aus der zweiten Mannschaft oder der Ü 32 aushelfen müssen“, berichtet Vöhrums Trainer Nils Könnecker dazu. Seine Mannschaft sehe diese Pflichtspiele mittlerweile auch nur noch als Testspiele vor der Bezirksligasaison 2020/21 an. „Gott sei Dank ist noch nicht die Liga losgegangen, so haben wir noch genug Zeit um auf einhundert Prozent zu kommen“, sagt Könnecker zum Stand seiner Truppe.

Die Situation des Gastes ist hingegen keinesfalls angespannt – Lafferde hat sogar noch die Chance auf den Gruppensieg und dem damitverbundenen Weiterkommen in die zweite Hauptrunde. Die Teutonen wollen an das Hinspiel, welches mit 3:0 gewonnen wurde, anknüpfen. „Vor allem wollen wir mannschaftlich den nächsten Schritt nach vorne machen, damit wir zum Ligastart bei unserer Topform sind“, berichtet Lafferdes Trainer Oliver Hilger und fügt hinzu: „Gewinnen wollen wir das Spiel natürlich auch, niemand reist zu einem Punktspiel um zu verlieren.“

Arminia Vechelde – VfB Peine (19.30 Uhr, Albert-Schweitzer Straße 2).

Ein wegweisendes Spiel für die beiden Mannschaften, die mit sechs Punkten gleichauf sind und sich noch berechtigte Chancen auf den Einzug in die nächste Runde machen. „Wir wollen uns vor allem für das erste Spiel gegen den VfB revanchieren, dort haben wir eine desolate Leistung gezeigt und 0:3 verloren“, sagt Vecheldes Jan Fichtner vor dem Duell mit dem VfB. Die Gäste aus Peine haben sich auf ein intensives und enges Duell eingestellt. „Nach dem Spiel wissen wir, wo die Reise im Bezirkspokal hingehen wird. Wenn wir verlieren haben wir mit dem ersten Platz vermutlich nichts mehr zu tun“, gibt VfB-Coach Bünyamin Tosun den Stand der Dinge wider.

Auch er erwartet Vechelde deutlich verbessert, als noch im Hinspiel. Beide Mannschaften können zu einer ungewohnten Anstoßzeit („Wir haben ja Flutlichter auf dem Platz“) aus den Vollen schöpfen und beinahe ihre Top-Elf auf das Feld schicken.

Gruppe 7:

TSV Wendezelle – Lehndorfer TSV (19 Uhr, Am Sportplatz 27).

Die Wendezeller sind quasi schon ausgeschieden – nach drei Spielen stehen null Punkte und der damit verbundene letzte Tabellenplatz auf der Habenseite. Doch das bringt Coach Thomas Mainka nicht aus der Fassung – schließlich können auch einige Spieler aus der ersten Elf wieder mitkicken. Ein erfreuliches Signal, nach der großen Verletzungsmisere. „Wir testen mal aus, wie weit wir mit den Jungs gehen können“, sagt Mainka. Hauptsächlich solle sich niemand Weiteres verletzen. „Spielerisch haben wir keine Ziele für das Spiel, außer dass wir nicht untergehen wollen.“

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