Marathon schießt in Überzahl fünf Tore

Peine.  Die Peiner untermauern damit den eigenen Anspruch aufzusteigen.

Marathon Peine (schwarz-grün) schoss gegen Lafferdes Reserve aus allen Lagen und erzielte abschließend sechs Treffer, die die Tabellenführung untermauern.

Marathon Peine (schwarz-grün) schoss gegen Lafferdes Reserve aus allen Lagen und erzielte abschließend sechs Treffer, die die Tabellenführung untermauern.

Foto: Joerg ScheibeJörg Scheibe / regio-press

Der zweite Spieltag in der A-Staffel der Fußball-Kreisklasse stand an. Topfavorit Marathon Peine gab sich beim Heimspiel gegen Teutonia Groß Lafferde keine Blöße und gewann deutlich – Essinghausen und Blumenhagen teilen sich die Punkte.

SG Adenstedt – TSV Wipshausen 5:3 (3:2). Tore: 0:1 Böttcher (5.); 0:2 Rothe (16.); 1:2/2:2 Mende (29./34.); 3:2 Riedel (39.); 4:2 Chmeyssani (71.); 4:3 Filbrandt (74.); 5:3 Frank (78.).

„Damit hatte ich vor dem Spiel wirklich nicht gerechnet“, sagt Adenstedts Trainer Markus Winkler. Sein Team lag schon nach einer guten Viertelstunde mit 0:2 im Hintertreffen. „Wir hätten aber sogar in Führung gehen können“, schätzt Winkler. Nach der komfortabelen Gästeführung mauerten sich diese um den eigenen Strafraum ein und setzten auf lange Bälle – dieses Unterfangen sollte schief gehen. „Wir können dann vor der Pause sogar das gesamte Spiel drehen, wir haben einfach deutlich mehr Druck gemacht und so das Spielgeschehen kontrolliert“, analysiert der SGA-Coach.

Nach dem Wiederanpfiff versuchte Wipshausen einiges, kassierte aber den 2:4-Gegentreffer. „Da dachte ich schon, dass das Spiel für uns gewonnen war“, so Winkler. Doch nach dem 3:4-Anschluss mussten die Adenstedter bis zum entscheidenden 5:3 um den Heimsieg zittern. „Alles in allem geht der Sieg voll in Ordnung.“

TSV Eintracht Essinghausen – SV Germania Blumenhagen 1:1 (1:1). Tore: 0:1 Schmidt (30.); 1:1 Kamberi (41.).

„Spielerisch habe ich an diesem Spiel wirklich nichts auszusetzen“, sagt Essingshausens Trainer Bayram Kaymak. Das Ergebnis passte dem neuen Trainer allerdings überhaupt nicht – schließlich zeigte sich seine Mannschaft deutlich Formverbessert als noch zum Ligastart, wo es eine 1:3-Pleite setzte. „Wir hatten Chancen für drei Spiele und nutzen diese einfach nicht gut aus“, so Kaymak. Häufig liefen seine Spieler alleine auf den Torhüter zu und ließen diese einhundertprozentigen Dinger auch liegen. Blumenhagen machte es besser und nutzte die einzige Torchance zur zwischenzeitlichen 1:0-Führung. Vor der Pause konnten die Gastgeber allerdings noch ausgleichen. In Durchgang zwei bot sich ein unverändertes Bild: Essinghausen rannte an – Blumenhagen verteidigte. Schlussendlich blieb es aber beim 1:1-Remis. „Wir sind mit dem Ergebnis überhaupt nicht zufrieden – das werden wir aufarbeiten.“

TSV Marathon Peine – SV Teutonia Groß Lafferde II 6:0 (3:0). Tore: 1:0 Karaca (3.); 2:0 Jaeschke (22.); 3:0 Karaca (28.); 4:0 Elachi (70.); 5:0 Herdt (82.); 6:0 Elachi (89.).

Bereits in der 14. Spielminute waren die Gäste in Unterzahl – das Spiel schien gelaufen. „Danach war es enorm schwer für uns zurück ins Geschehen zu finden“, sagt Lafferdes Trainer André Koster. Seine Mannen hatten dennoch einige Torabschlussmöglichkeiten, wackelten in der Defensive aber deutlich zu häufig. „So gehe wir mit einem 0:3 in die Kabine und das Spiel war schon entschieden“, analysiert der Lafferder Übungsleiter.

Im zweiten Spielabschnitt machten es die Teutonen dann gut. Marathon Peine zeigte allerdings den deutlich attraktiveren Fußball und belohnte sich in der Schlussphase, als die Kräfte bei den Gästen schwanden, mit drei weiteren Buden. Mit diesem deutlichen Sieg untermauern die Peiner das Image eine Spitzenmannschaft in dieser Staffel zu sein. „Ich bin dennoch mit unserer Leistung zufrieden, wir haben gut Paroli gezeigt“, sagt Koster abschließend zu der Pleite der Lafferder Reservemannschaft bei Marathon Peine.

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