FUSSBALL, HÄRKE-POKAL

Oberg nutzt seine Chancen nicht und scheidet aus

| Lesedauer: 2 Minuten
Schwicheldts Leon Schrader (in Rot) kommt vor den beiden Obergern Christoph Schröer (links) und Felix Schrader (rechts) an den Ball – wie so oft in der ersten Hälfte.

Schwicheldts Leon Schrader (in Rot) kommt vor den beiden Obergern Christoph Schröer (links) und Felix Schrader (rechts) an den Ball – wie so oft in der ersten Hälfte.

Foto: Henrik Bode / regios24

Oberg.  Im Viertelfinalduell zweier Kreisligisten unterliegt die Fortuna den in Halbzeit 1 sehr starken Schwicheldtern mit 1:3.

Rot-Weiß Schwicheldt steht im Halbfinale um den Härke-Pokal und empfängt in zwei Wochen Landesligist SV Lengede. Der 2:0-Vorsprung, den sich der Fußball-Kreisligist im Duell mit dem Staffelrivalen Fortuna Oberg in einer starken ersten Hälfte erarbeitet hatte, reichte letztlich, weil der Gegner seine eigenen Chancen im zweiten Spielabschnitt nicht zu nutzen wusste. Kurz vor dem Schlusspfiff machte der eingewechselte Schwicheldter Julian Olbrich schließlich den Deckel zum 3:1-Endstand drauf.

Die Oberger begannen verunsichert und leisteten sich viele Ballverluste, die der Gegner direkt nutzen wollte. Kevin Schreiber vergab die erste gute Chance (5.), Onur Bacaksiz traf den Pfosten (20.). Eine Minute später gelang dem Neuzugang allerdings die Führung. Nach einem schwachen Oberger Abstoß eroberte Schwicheldt den Ball und griff überfallartig an, Onur Bacaksiz brauchte letztlich nur einzuschieben. Sechs Minuten später verwertete der Offensivmann einen Abpraller, der direkt bei ihm gelandet war, per Volleyschuss zum 2:0. In der Folge verflachte das Spiel etwas, die Rot-Weißen behielten aber stets die Kontrolle über das Geschehen.

Das änderte sich nach dem Seitenwechsel zügig. „Ich habe angesprochen, was unsere Fehler waren – vor allem die Passqualität“, erklärte der Oberger Coach Amir Hadziavdic nach Abpfiff. Weil sich diese deutlich besserte, kam die Fortuna in der Folge viel zielstrebiger in Abschlusspositionen. Bereits in der 55. Minute verkürzte Obergs Kapitän Leonid Grigorjan nach gutem Steckpass von Rene Heitmann auf 1:2 und verlieh der Partie die dringend nötige Spannung. Plötzlich hatte die Fortuna noch deutlich mehr Oberwasser.

Die größte Chance auf den Ausgleich hatte Heitmann, der den Ball für Torben Jansen durchließ, selbst durchstartete, geschickt wurde und den Ball in Richtung Tor spitzelte. Schwicheldts Keeper Martin Böttcher berührte das Spielgerät, das langsam am Pfosten vorbeitrudelte – Obergs Anhang hatte den Jubelschrei bereits auf den Lippen.

In der Schlussphase ließen sich die Oberger schließlich von einigen Nickligkeiten auf dem Feld aus dem Konzept bringen, weshalb echte Chancen ausblieben. Die ihrerseits erste im zweiten Abschnitt bekamen die Gäste aus Schwicheldt kurz vor dem Abpfiff. Der Schuss von Lukas Bartscht landete am Pfosten und danach direkt vor den Füßen von Lukas Olbrich, der zum 3:1 abstaubte. „Aufgrund der ersten Hälfte ist der Sieg für uns verdient, da waren wir deutlich besser“, stellte RW-Trainer Tobias Dreyer fest.

Tore: 0:1, 0:2 Onur Bacaksiz (21., 25.), 1:2 Leonid Grigorjan (55.), 1:3 Julian Olbrich (90.+2).

Fragen zum Artikel? Mailen Sie uns: redaktion.online-bzv@funkemedien.de

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder