Neue Gegner für die HSG Liebenburg-Salzgitter

Liebenburg/Salzgitter.  Das Handball-Frauenteam startet am 30. Oktober in der Landesliga Süd.

Anne-Charlotte Winkelmann wechselt von der Platte auf die Bank aufgrund einer Verletzung. Von dort aus wird sie ihr Team als Betreuerin beim ersten Spiel gegen Northeim unterstützen.

Anne-Charlotte Winkelmann wechselt von der Platte auf die Bank aufgrund einer Verletzung. Von dort aus wird sie ihr Team als Betreuerin beim ersten Spiel gegen Northeim unterstützen.

Foto: Torsten Bogdenand / Archiv

DJK Hildesheim, Sportfreunde Söhre, SG Börde Handball, HSG Göttingen und MTV Geismar II – die Handballfrauen der HSG Liebenburg-Salzgitter müssen sich in der kommenden Landesligasaison auf neue Gegner einstellen. Fünf der neun Konkurrenten in der Staffel Süd standen in der vergangenen Spielzeit noch nicht gemeinsam mit dem Team von Trainer Andreas Brandt auf der Platte.

Auch die Staffelgröße ist neu: Nur zehn anstatt zuvor zwölf Teams kämpfen um Aufstieg und Klassenerhalt. Das liegt daran, dass es in der neuen Spielzeit 2020/2021 sechs anstatt fünf Landesligastaffeln bedingt durch den vorzeitigen Abbruch der aktuellen Saison ohne Absteiger gibt. 64 anstatt 60 Mannschaften kämpfen um die Plätze. Das Auftaktprogramm hält gleich drei bekannte Gegner parat: Los geht es für die HSG LiSa am 30. Oktober mit einem Auswärtsspiel beim Northeimer HC II. Es folgt ein Heimspiel gegen den SV Schedetal Volkmarshausen (6. November) und ein Gastauftritt bei der HSG Rhumetal (13. November).

Mit der SG Börde Handball stellt sich am 27. November erstmals ein Neuling in Liebenburg vor, dem nach Ansicht von Trainer Brandt schon jetzt zur Meisterschaft und zum Aufstieg gratuliert werden kann: „Börde ist verdammt stark und es müsste mit dem Teufel zugehen, wenn diese Truppe nicht aufsteigt.“

Dennoch ist Brandt sehr zufrieden, in der Süd-Staffel gelandet zu sein. „Wir haben mit Göttingen und Geismar II zwei Aufsteiger dabei und uns liegen die Südmannschaften einfach. In den vergangenen zwei Jahren haben wir 70 Prozent der Spiele gegen diese Teams gewonnen“, so Brandt. Noch ein weiterer positiver Effekt der 10er-Gruppe sei der um eine Woche spätere Saisonauftakt im Vergleich zu 11er-Staffeln. „Damit müssen wir nicht direkt nach den Ferien ran und können auf jeden Fall eine Woche trainieren vor dem ersten Spiel. Ich bin aber weiter dran, eine Halle in den Ferien zu bekommen.“

Als Saisonziel gibt der Trainer das gesicherte Mittelfeld aus: „Zwei Teams steigen sicher ab. Ob es noch mehr werden, wird man erst am Ende der Saison durch die Konstellationen der anderen Ligen sehen. Wir wollen aber gar nicht erst zum Rechnen gezwungen werden.“

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