Noch ein Jahr: Uwe Hain verlängert beim SC Gitter

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Gitters Cheftrainer bleibt: Uwe Hain wird für mindestens ein weiteres Jahr die erste Mannschaft in der Fußball-Landesliga trainieren. Das Hauptziel ist dabei vor allem die Weiterentwicklung der jungen und talentierten Spieler.

Gitters Cheftrainer bleibt: Uwe Hain wird für mindestens ein weiteres Jahr die erste Mannschaft in der Fußball-Landesliga trainieren. Das Hauptziel ist dabei vor allem die Weiterentwicklung der jungen und talentierten Spieler.

Foto: Peter Sierigk

Salzgitter-Bad.  Auch der Trainer der zweiten Mannschaft, Michael Weber, bleibt für ein weiteres Jahr beim Sportclub.

Die Entscheidung fiel Uwe Hain äußerst leicht: Er will noch ein weiteres Jahr beim SC Gitter dranhängen. Deshalb verlängerte die Trainer-Größe, die bereits seit 2018 im Verein ist, seinen auslaufenden Vertrag vorzeitig. Ein Zeichen an die Mannschaft und die Konkurrenz in der Liga! Neben ihm verlängerte auch Michael Weber, Trainer der Nordharzligamannschaft des SC Gitter, seinen Kontrakt für ein Jahr.

Juniorenarbeit ist wichtig

„Ich komme mit der Mannschaft sehr gut klar und ich merke auch, dass im Verein alle von meiner Person überzeugt sind“, nennt Hain einen Grund für seine Vertragsverlängerung. Des Weiteren habe er ungemeinen Spaß mit der Mannschaft – egal ob im Training, oder bei Pflichtspielen. Die Chemie stimmt und das sei das A und O für eine Fußballmannschaft mit Ambitionen. Und genau diese hat der Landesliga-Kader des Sportclubs. „Wir haben eine Menge Stärken innerhalb des Teams. Da fallen mir auf die schnelle gar nicht alle ein“, gibt Hain zu. Ein paar Beispiele hat er dann doch parat und zeigt damit auch die Philosophie für die kommenden Jahre auf.

„Lauritz Hecker“, sagt er, „der ist ein Paradebeispiel für unsere Arbeit im Verein.“ Schließlich kam der aus der eigenen Jugend in den Herrenbereich hoch und startete, nach einer kurzen Eingewöhnungszeit, voll durch. „Er ist mittlerweile einer der wichtigsten Spieler bei uns in der Mannschaft“, berichtet der Coach des Sportclubs. Hecker absolvierte in der aktuell unterbrochenen Spielzeit alle vier Ligaspiele, 2019/20 sogar 17 Spiele. Und genau darin sieht Hain die Chance für den Sportclub auf lange Sicht erfolgreich zu sein: „Mein Ziel ist es in der Zeit, wo ich noch Trainer bin, eine funktionierende Nachwuchsintegrierung zu installieren.“ Damit meint er die Einbindung von A-Junioren im durchaus schwereren Seniorenbereich – ganz egal, ob in der ersten oder zweiten Mannschaft.

Hain hofft auf Motivation der Spieler

Die Mischung der verschiedenen Altersklassen sei zudem ein großer Vorteil der Mannschaft. „Wir haben einige sehr erfahrene Spieler und viele, die noch sehr jung sind. Die Mischung stimmt und macht Lust auf Mehr.“ Besonders im ersten Jahr, nachdem Hain den Sportclub übernahm, stimmte die Motivation und die Leistungsbereitschaft der Spieler. „Da haben sich manche sogar die Arbeitsschichten anders gelegt, nur um unter der Woche mit zu trainieren“, erinnert sich der Coach. Nun hofft er, wenn die Corona-Pandemie besiegt ist und ein regulärer Trainingsbetrieb stattfinden kann, auf eine ähnliche Teilnahme. „Dann könnten wir gemeinsam eine erfolgreiche Zeit prägen“, sagt Hain abschließend.

Auch Michael Weber verlängert

Die zweite Mannschaft des Sportclubs ist ebenfalls sehr wichtig für die Entwicklung junger Spieler. Eine feste Größe ist auf der Trainerposition verankert: Seit 2008/09 trainiert Michael Weber die Reservemannschaft des Salzgitteraner Teams. „In den Gesprächen, die sehr einfach und problemlos abliefen, haben die Ansichten und Vorstellungen mal wieder perfekt zueinander gepasst“, sagt der Coach der Nordharzligamannschaft. Sein Hauptziel für das kommende Fußballjahr sei ebenfalls die Entwicklung der jungen und talentierten Spieler. „Ich messe mich und meine Arbeit immer daran, wie viele Spieler aus meiner Mannschaft den Schritt in die Erste schaffen“, berichtet Weber.

Sein Kader weise momentan einige interessante und ehrgeizige Spieler auf, die Arbeit mache ihm sehr viel Spaß und das auch nach so einer langen Zeit. „Damit ich noch mal bei einem anderen Verein anfangen würde, müsste schon Einiges zusammenkommen.“

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