Fußball-Bezirkspokal

Mit vielen Fans und vollem Kader zum Pokal-Halbfinale

Üfingens Lukas Kamann (links) ist nach seiner Sperre wieder spielberechtigt und will auch mit Unterstützung der Fans mit seinem TSV ins Bezirkspokalfinale einziehen.

Üfingens Lukas Kamann (links) ist nach seiner Sperre wieder spielberechtigt und will auch mit Unterstützung der Fans mit seinem TSV ins Bezirkspokalfinale einziehen.

Foto: Stefan Lohmann

Volkmarode.  150 Fans werden die Üfinger Fußballer begleiten, wenn sie am Mittwoch in Volkmarode spielen – und nach dem Einzug ins Bezirkspokal-Finale greifen.

Während die Fußball-Saison für fast alle Mannschaften bereits beendet ist, muss Bezirksligist TSV Üfingen noch nachsitzen. Dabei sehen die Kanalkicker das zusätzliche Spiel jedoch weniger als Strafe, sondern vielmehr als Belohnung. Am Mittwochabend ab 19 Uhr hat das Team von Trainer Frank Leitermann beim SC Rot-Weiß Volkmarode nämlich die Chance, erstmals in der 101-jährigen Vereinshistorie ins Endspiel des Bezirkspokals einzuziehen.

Fokus schon länger auf diesem Spiel

„Die Jungs sind seit Wochen heiß auf diese Partie. Ich musste zwischendurch immer wieder den Fokus auf die Liga legen“, sagt Leitermann. Spätestens nach dem 2:1-Heimerfolg gegen Fortuna Leben-stedt am vorletzten Spieltag der Abstiegsrunde und dem damit verbundenen Klassenerhalt ging der Blick aber Richtung Pokalhalbfinale.

Das letzte Meisterschaftsspiel am Sonntag beim SV Innerstetal (3:1) nutzte Leitermann, um verschiedene Systeme auszuprobieren: „Das hat sehr gut funktioniert.“ Gut für den Trainer: Vor dem Spiel in Volkmarode kann er bis auf die Langzeitverletzten Alex Kolle und Moritz Urban aus der vollen Breite des Kaders schöpfen. „Das könnte ein entscheidender Faktor werden. Denn mit eventuellen Einwechslungen und damit verbundenen Systemveränderungen können wir auf den Gegner und sein Spiel reagieren“, erklärt Leitermann vor der Partie gegen den Vierten der Meisterrunde der Bezirksliga 2.

TSV Üfingen hofft auf Heimspiel-Atmospähre

Ein weiterer wichtiger Faktor dürfte die Unterstützung von außen werden. Zwischen 150 und 200 Fans werden den TSV nach Volkmarode begleiten und die Auswärtspartie in ein Heimspiel verwandeln. „Unsere Zuschauer haben uns bis ins Halbfinale getragen und werden die Mannschaft auch am Mittwoch nach vorne peitschen“, freut sich Leitermann über die Unterstützung.

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