Volleyball-Regionalliga

SG STV/MTV bricht nach Satz 1 komplett ein

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Wie hier in der vergangenen Saison, griffen Salzgitters Matti Baltzer (links) und Christian Suchanek auch am Samstag beim Auswärtsspiel bei der GfL Hannover im Block das ein oder andere Mal ins Leere.

Wie hier in der vergangenen Saison, griffen Salzgitters Matti Baltzer (links) und Christian Suchanek auch am Samstag beim Auswärtsspiel bei der GfL Hannover im Block das ein oder andere Mal ins Leere.

Foto: Günter Schacht / regios24

Hannover.  Die Regionalliga-Volleyballer der SG STV/MTV Salzgitter mussten sich zum Saisonauftakt der GfL Hannover in vier Sätzen geschlagen geben.

Die Volleyball-Männer der SG STV/MTV Salzgitter haben zum Auftakt der neuen Regionalliga-Saison eine Niederlage hinnehmen müssen. Mit sehr kleinem Kader verlor das Team von Bianca Kerkmann bei der GfL Hannover mit 1:3 (25:21, 17:25, 19:25, 18:25).

Starker erster Satz

Zu Urlaubern und Verletzten kamen unter der Woche auch noch Coronafälle hinzu, sodass lediglich acht Spieler die Reise an den Maschsee antreten konnten. „Das soll aber keine Ausrede sein, denn auch diese acht Spieler können ein Spiel ohne weiteres gewinnen“, erklärte Kerkmann. Dies zeigte ihre Mannschaft auch im ersten Satz. Sie startete konzentriert. „Wir hatten Durchschlagskraft und Druck in den Aufschlägen. Es war genau das Spiel, was wir uns vorher auch vorgenommen hatten“, erklärte Kerkmann, die mit dem Saisonstart nach dem ersten gewonnenen Satz sehr zufrieden war.

„Das Heft komplett aus der Hand gegeben“

Anschließend kam es zu einem spielerischen Einbruch, der die Trainerin ratlos zurückließ: „Ich kann mir das immer noch nicht erklären, was dann passiert ist. Wir haben in den folgenden beiden Sätzen das Heft komplett aus der Hand gegeben.“ Hauptproblem war, dass die SG jeweils einem Rückstand hinterher lief. „Das hat uns letztlich das Genick gebrochen. Wir haben uns zwar immer mal wieder herangekämpft, aber konnten die Sätze nicht mehr drehen“, haderte die Trainerin mit dem Spielverlauf. Zu viele Eigenfehler bestimmten das Spiel der Gäste in dieser Phase. „Hannover war wirklich keine Übermannschaft, aber sie haben solide ihr Spiel durchgezogen, wir waren nicht in der Lage, dieses zu durchbrechen“, berichtete Kerkmann.

Kerkmann bleibt positiv

Das Spielgeschehen änderte sich im vierten Satz. Dort hielt die SG bis Mitte des Durchgangs mit und gestalte das Spiel ausgeglichen. „Tatsächlich hatte ich uns zu diesem Zeitpunkt in einem fünften Satz gesehen“, so Kerkmann. Doch dazu kam es nicht, denn Mitte des Satzes schlichen sich wieder viele Eigenfehler ins Spiel der Gäste. „Wenig Druck in den Aufschlägen, Angriffe ins Aus und all die Dinge, die dann so passieren, haben schlussendlich zur Niederlage geführt. Ich weiß nicht, ob es an der Einstellung lag. Das muss ich mir im Video noch einmal angucken“, erklärte die Trainerin und ergänzte: „Ich weiß, dass mein Team mehr kann und blicke positiv auf die kommenden Aufgaben.“

SG STV/MTV Salzgitter: Suchanek, J. Feustel, Trost, Hauberg, Bodenstedt, Ludwigh, T. Feustel, Balzer.

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