Volleyball-Regionalliga

SG STV/MTV Salzgitter verpasst Sprung an die Tabellenspitze

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Trainerin Bianca Kerkmann versuchte in den Sätzen 3 und 4 mit ihren Ansprachen vergeblich den Hebel bei ihrer Mannschaft umzulegen.

Trainerin Bianca Kerkmann versuchte in den Sätzen 3 und 4 mit ihren Ansprachen vergeblich den Hebel bei ihrer Mannschaft umzulegen.

Foto: Michael Uhmeyer / regios24

Salzgitter-Bad.  Das Spitzenspiel gegen den TK Hannover geht mit 3:1 an die Gäste aus der Landeshauptstadt, die damit ihre Führung ausbauen.

Die Siegesserie der SG STV/MTV Salzgitter in der Volleyball-Regionalliga der Männer ist gerissen. Gegen Tabellenführer Turn-Klubb Hannover setzte es ein 1:3 (31:29, 19:25, 19:25, 16:25) in eigener Halle. Die Mannschaft von Trainerin Bianca Kerkmann bleibt trotz der ersten Niederlage nach zuletzt fünf Erfolgen am Stück auf Platz 2 der Tabelle.

Lautstarkes Publikum peitscht SG STV/MTV Salzgitter zum 31:29-Sieg im ersten Satz

Kerkmann sprach von einem nervenaufreibenden Spiel vor einer lautstarken Kulisse in der Sporthalle des Gymnasiums Salzgitter-Bad. „Von den Rängen kam so viel Support, der uns vor allem im ersten Satz regelrecht beflügelt hat“, erklärte die Trainerin. Das Ergebnis von 31:29 drückte dann auch den knappen Spielverlauf in Durchgang 1 in Zahlen aus.

„Leider haben wir den Schwung nicht mit ins restliche Spiel rüberretten können“, bedauerte Kerkmann den weiteren Abend. Denn nach einem Blitzstart im zweiten Satz und einer zwischenzeitlichen Führung, brach das Spiel ihrer Mannschaft etwas ein.

Salzgitter schaltet einen „Mini-Gang“ zurück und kann den Hebel nicht mehr umlegen

„Wir haben den anfänglichen Druck etwas minimiert und damit Hannover stark gemacht“, erklärte Kerkmann. Die sich über diesen Umstand ein „bisschen“ ärgerte: „Ich bin nicht enttäuscht, dass wir verloren haben. Der Gegner war stark und will zu Recht aufsteigen. Mich ärgert, dass wir ab Mitte des zweiten Satzes gefühlt einen Mini-Gang zurück geschaltet haben. Das darf man sich in solch einem Spitzenspiel nicht leisten. Allerdings war es auch das erste Mal, dass es uns in dieser Saison nicht gelungen ist, den Hebel noch einmal umzulegen.“

In Satz 3 und 4 zog sich das Spiel aus Durchgang 2 wie ein roter Faden durch. Die Hausherren liefen immer einem kleinen Rückstand hinterher, kamen zwar kurzzeitig heran, aber Hannover konnte zu jedem Zeitpunkt eine Schippe drauflegen. „Uns hat in den entscheidenden Phasen die Selbstsicherheit gefehlt, um den Druck aufrecht zu erhalten.“

SG STV/MTV Salzgitter: Suchanek, J. Feustel, Trost, Hauberg, Mahlke, Schneider, Wieloch, T. Feustel, Baltzer.

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