Handball-Regionsoberliga

HSG LiSa zeigt Reaktion auf Derby-Niederlage

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Jannik Fürst (hier gegen die HG Elm II) war mit 14 Treffern der erfolgreichste Schütze der HSG Liebenburg-Salzgitter gegen Eintracht Hornburg.

Jannik Fürst (hier gegen die HG Elm II) war mit 14 Treffern der erfolgreichste Schütze der HSG Liebenburg-Salzgitter gegen Eintracht Hornburg.

Foto: Stefan Lohmann / regios24

Gebhardshagen.  Die Regionsoberliga-Handballer setzen sich gegen den Landesliga-Absteiger MTV Eintracht Hornburg durch.

Die HSG Liebenburg-Salzgitter (LiSa) ist zurück in der Erfolgsspur der Handball-Regionsoberliga der Herren. Nach dem bitteren 31:38 im Derby gegen die HSG Langelsheim/Astfeld vor einer Woche zeigten die Luchse gegen den MTV Eintracht Hornburg eine gute Reaktion und gewannen ihr Heimspiel in Gebhardshagen mit 36:30 (17:16). Damit belegt das Team von Torben Krause nun Platz 5 in der Staffel 2.

Zu Beginn lief die HSG einem stetigen Drei-Tore-Rückstand hinterher. 5:2, 6:3, 7:4, 8:5, 9:6 und 10:7 führten die Gäste bis zur 16. Spielminute. Dann gelang den Hausherren ein 4:0-Lauf und die erste Führung in der Partie (11:10, 21.). Fortan wog das Spielgeschehen hin und her. Elias Manczak besorgte dann neun Sekunden vor der Pausensirene die knappe 17:16-Führung für die Luchse.

HSG Liebenburg-Salzgitter kann die Gäste erst spät abschütteln

Die ersten zehn Minuten nach Wiederanpfiff nutzten die LiSa-Herren, um sich einen Vier-Tore-Vorsprung herauszuspielen (24:20). Jannik Fürst erzielte in dieser spielentscheidenden Phase drei seiner insgesamt 14 Treffer an diesem Tag. Doch die Gäste ließen sich zunächst nicht abschütteln, kamen noch einmal auf 26:25 (50.) heran. Spätestens das 33:28 von Manczak in der 57. Spielminute sorgte dann allerdings für die endgültige Entscheidung. Der überragende Fürst besorgte vier Sekunden vor dem Ende den 36:30-Endstand und krönte damit seine Leistung.

„Die Zuschauer haben ein schnelles Spiel mit tollen Abschlüssen und Paraden auf beiden Seiten gesehen“, erklärte LiSa-Sprecher Jens Klinke nach dem Spiel. Vor allem in der zweiten Halbzeit hatten beide Mannschaften häufiger etwas mehr Platz auf der Platte, weil die Schiedsrichter großzügiger als noch im ersten Durchgang mit Zeitstrafen agierten, ohne dabei jedoch den Luchsen einen einzigen Siebenmeter zuzusprechen. „Wir haben uns trotz zwischenzeitlicher doppelter Unterzahl gut behauptet und den Vorsprung in Halbzeit 2 stark verteidigt und sogar noch ausgebaut“, freute sich Klinke über den Sieg.

HSG LiSa: Klinke – Matthes 7 Tore, Klubach 2, Downar 3, Manczak 3, Fürst 14, Gedaschke, Winter 4, Schmidt, Nolte, Schlüter 1, Reske 3, Plumeyer.

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